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Kundgebung/Demo

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Das Bündnis „Die Sachsen Demonstrationen“ rief unter dem Motto „REmigration – Frieden mit Russland – EU und NATO Austritt“ zu einer Versammlung auf dem Kornmarkt auf. Rund 80 rechts gesinnte Männer fanden sich dort, wie auch ein Redner der NPD Sachsen, ein, um gegen die „Asylschwemme“ und für Rückführungen der „illegalen Wirtschaftsmigranten“ zu protestieren. Eine linke Gegenkundgebung solidarisierte sich mit den jungen Geflüchteten in der Stadt. Aus der Gegenkundgebung heraus wurden die Rechten teils mit Feuerwerkskörpern beworfen.

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Ein Geflüchteter wurde nach einer Demonstration der „Stollberger Patrioten“ von fünf Neonazis verfolgt. Er rettete sich in einer WG von Freunden. Die Neonazis warteten etwa eine halbe Stunde vor dem Hauseingang und verschwanden dann.

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Am Rande des Aufmarsches der rechten Pegida-Bewegung kam es erneut zu einer Angriff auf einen Journalisten. "Unbekannte Person besprüht mich aus dem Nichts mit Pfeffer und flüchtet. Beschimpft mich als ›widerliches Stück Scheiße‹", schilderte der angegriffene freie Fotoreporter im Kurznachrichtendienst Twitter den Vorfall.

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Ein 42-Jähriger hat im Vorfeld einer PEGIDA-Demonstration Gegendemonstrant*innen attackiert und versucht, ihnen ein Banner zu entreißen. Es kam zu einer Rangelei. Daraufhin stürzte laut Polizeiangaben ein zehnjähriges Mädchen, welches das Banner gemeinsam mit weiteren Anti-Pegida-Demonstrant*innenen in den Händen hielt. Das Kind, das in Begleitung seiner Mutter an der Versammlung teilnahm, erlitt Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Bei einer Kundgebung von "Pegida NRW" kam es wiederholt zu rassistischen sowie antisemitischen Aussagen. Ein Redner äußerte laut sechel.it während seiner Rede öffentlich folgende Worte: „Heil Merkel, Sieg Heil! Einen kriminelleren Diktator hat Deutschland noch nie gesehen als diese Frau.“ Die Polizei ermittelt in diesem Zusammenhang.

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25 Neonazis des Bündnisses "Franken wehrt sicht" demonstrierten am Nachmittag unter dem Motto "Zirndorf sagt Nein zum Heim – Bürgerdialog jetzt!" vor einer Asylunterkunft. Unter einem lauten Pfeifkonzert von rund 800 sprachen die Rechtsextremisten David Köckert (NPD) aus Thüringen, Dan Eising von der Partei „Die Rechte“ aus Nürnberg, Bernd Z. (Kameradschaft Unterfranken) und die „Franken wehrt sich“-Organisatorin Monique Schober aus Unterfranken. Unter den Demonstrierenden waren ehemalige Aktivisten der verbotenen Kameradschaft „Freies Netz Süd“ sowie der Parteien „Die Rechte“ und NPD.

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Der rbb berichtet über mehrere Übergriffe auf Asylsuchende in Cottbus-Sachsendorf im Anschluss an eine rechte Demo. Zwei Geflüchtete aus Syrien sollen vor einem Supermarkt von einer Gruppe tätlich angegriffen und verletzt worden sein. Zuvor sei einer der beiden Geschädigten auf der Straße von Unbekannten mit folgenden Worten bedroht worden: "Du sollst einfach weg von hier, ansonsten bist Du tot." Außerdem machten Rechte Jagd auf Studierende.
 

Heidenau: Demo gegen geplante Asylunterkunft

Auch am Sonntag gab es in Heidenau eine Kundgebung gegen die örtliche Asylunterkunft. Dieses Mal gab es zudem jedoch eine Gegendemonstration von etwa 300 Menschen, die sich mit den Asylsuchenden solidarisierten. Im Laufe des Abends kam es zu Übergriffen seitens der Rassisten, die sich erneut in kleinen Gruppen in der Nähe der Unterkunft aufhielten und ab dem Nachmittag die linke Kundgebung zu stören versuchten, worauf die vorwiegend aus Antifa-Kreisen stammenden Demonstrierenden jedoch besonnen reagierten. Die Polizei hielt beide Gruppen voneinander getrennt.

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