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George Floyd hieß der 46-jährige Mann, der am 25. Mai 2020 während eines Polizeieinsatzes in Minneapolis ermordet wurde. Bei weitem nicht das erste Mal, dass ein schwarzer Mann in den USA Opfer von Polizeigewalt wurde. Es passiert bei Polizeieinsätzen, Kontrollen oder wie im Fall des 17-jährigen Trayvon Martin einfach auf dem Nachhauseweg aus dem Supermarkt. Polizeigewalt ist ein massives Problem in den USA. 2016 wurden 1.093 Menschen in den USA durch Polizist*innen getötet. Angesichts dieser Lage verwundert es nicht, dass das Vertrauen von Minderheiten in die amerikanische Polizei immer weiter sinkt.
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Oi!

"Oi" stammt aus dem Londoner Cockney-Slang und bedeutet dort so viel wie "I" (ich). Es wird als lautmalerischer Ausruf ohne tieferen Sinn benutzt, erstmals von der Band Cockney Rejects 1980, die ihre Songs statt mit "One, two, three" mit "Oi, Oi, Oi" anzählten.

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George Floyd hieß der 46-jährige Mann, der am 25. Mai 2020 während eines Polizeieinsatzes in Minneapolis ermordet wurde. Bei weitem nicht das erste Mal, dass ein schwarzer Mann in den USA Opfer von Polizeigewalt wurde. Es passiert bei Polizeieinsätzen, Kontrollen oder wie im Fall des 17-jährigen Trayvon Martin einfach auf dem Nachhauseweg aus dem Supermarkt. Polizeigewalt ist ein massives Problem in den USA. 2016 wurden 1.093 Menschen in den USA durch Polizist*innen getötet. Angesichts dieser Lage verwundert es nicht, dass das Vertrauen von Minderheiten in die amerikanische Polizei immer weiter sinkt.
Als der Attentäter von Hanau am 19. Februar erst zehn Menschen und anschließend sich selbst erschoss, wurde furchtbare Realität, wovor Expert*innen und Zivilgesellschaft lange warnten: Seit Jahren geht die Tendenz zum einzelnen Täter, der sich selbstständig über Online-Videos und Manifeste anderer radikalisiert. Und der selbst entscheidet, wann und wie er seine Tötungsabsicht in die Tat umsetzt.
Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, analysiert die Ereignisse um Chemnitz: Hier offenbart sich, wie weit das Projekt der rechten Sphäre gekommen ist, die nationalrevolutionäre und die sich bürgerlich gebende Rechte unter dem Banner von Rassismus und Demokratiefeindlichkeit zu vereinen. Nun ist erst recht die Zeit gekommen, für Menschenrechte und Demokratie aktiv zu werden.
Gerade beginnen die internationalen Wochen gegen Rassismus. Gewiss, sie gehören zum Ritual unserer Gesellschaften und sind nicht zur Entlastung gedacht. So nach dem Motto: wir machen ein paar Aktionen und Veranstaltungen zum Thema und scheren uns den Rest des Jahres nicht darum. Rituale, besonders dieses, sind aber nötig.
Der November ist mehr als nur ein Monat, er ist Ort und Zeit des Erinnerns. Mir geht es jedenfalls immer so: Mit der nassen Kälte kommt auch die Schwere dessen, was uns bis heute beschäftigt - die Pogromnacht von 1938 und zu welchen entsetzlichen Verheerungen in der ganzen Welt sie schließlich führte. Die Zeit verwandelt Gegenwart in Vergangenheit und die Erinnerung wird ferne Geschichte. Und zwar in dem Moment, wenn sich niemand mehr erinnern kann. Wird dann, wenn es soweit ist, die Vergangenheit neu verhandelt?