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Am 09.07.2020 stellten Bundesinnenminister Horst Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2019 vor. Auch in diesem Jahr zählt die Behörde mehr rechtsextreme Gefährder, mehr rechtsextreme Gewalt, mehr Rassismus und mehr Antisemitismus.

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Am 09.07.2020 stellten Bundesinnenminister Horst Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang in Berlin den Verfassungsschutzbericht 2019 vor. Auch in diesem Jahr zählt die Behörde mehr rechtsextreme Gefährder, mehr rechtsextreme Gewalt, mehr Rassismus und mehr Antisemitismus.
Am 23.06. sollte der Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 veröffentlicht werden. Die Präsentation wurde allerdings ohne Angabe von Gründen verschoben. Erste Zahlen liegen trotzdem vor. Nach Schätzungen des Bundesamtes, ist die Zahl der Rechtsextremisten um ein Drittel gestiegen. 2019 wurden auch mehr gewaltbereite Rechtsextremisten gezählt, als im Vorjahr.
Die selbsternannte Bürgerinitiative „Ein Prozent“ hat vor Gericht die zweite Schlappe in Folge einstecken müssen. Die Organisation hatte wegen einer Sperrung gegen Facebook geklagt. Der Richter bestätigte ein vorinstanzliches Urteil und stellte fest: „Ein Prozent“ ist laut den Facebook-Gemeinschaftsstandards eine „Hassorganisation“.
Ausgelöst durch den Tod von George Floyd und verstärkt durch die BlackLivesMatter Proteste gibt es auch in Deutschland eine breite gesellschaftliche Debatte über rassistische Polizeigewalt. Eine Auswahl von rätselhaften Todesfällen Nicht-Weißer in und durch Gewalt der deutschen Polizei seit 2000.
Neonazis verübten einen Sprengstoffanschlag auf eine 41-jährige linke Aktivistin. Einer der Täter verletzte sich bei der Explosion so stark, dass eine Blutspur die Polizei direkt zu seinem Haus führte. Er ist kein unbekannter. Auf seiner Wade trägt er ein Tattoo mit den Worten: „Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen“.