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Kundgebung/Demo

Nicht-angemeldete Demo

Bis zu 800 Menschen versammelten sich zeitweise zu einer nicht angemeldeten Kundgebung, die sich gegen vermeintliche Gewalt gegen Frauen durch Geflüchtete richtete. Offenbar waren sie entsprechenden Aufrufen gefolgt, die in den vergangenen Tagen vor allem über Facebook sowie über Kettenbriefe per SMS und whatsapp verbreitet wurden. Insbesondere die vermeintliche Vergewaltigung einer 13-Jährigen in Berlin-Marzahn brachte deutschlandweit Demonstrierende auf die Straße, darunter auch andernorts viele Russlanddeutsche.

Nicht-angemeldete Demo

Etwa 100 Menschen versammelten sich zu einer nicht angemeldeten Kundgebung, die sich gegen vermeintliche Gewalt gegen Frauen durch Geflüchtete richtete. Offenbar waren sie entsprechenden Aufrufen gefolgt, die in den vergangenen Tagen vor allem über Facebook sowie über Kettenbriefe per SMS und whatsapp verbreitet wurden.

Nicht-angemeldete Demo

Im Anschluss an einer spontan angemeldete Kundgebung des rechtsradikalen Gruppierung "Pro Köln" wollten etwa mehrere hundert Menschen protestierend durch die Innenstadt ziehen. Die nicht-angemeldete Demonstration richtete sich gegen die vermeintliche Verheimlichung einer angeblichen Vergewaltigung einer 13-Jährigen aus Berlin-Marzahn durch einen Asylsuchenden richtete. Die Polizei hat die angebliche Vergewaltigung längst dementiert. Deutschlandweit war es dennoch zu ähnlichen Demonstrationen gekommen.

NPD hetzt gegen Asylsuchende

Etwa 170 Menschen beteiligten sich an einer Demo des NPD-Kreisverbands unter dem Motto „Zeithain wehrt sich gegen Asylbetrug und Überfremdung!“. Die Kundgebung fand keine 100 Meter von einer Asylunterkunft entfernt Nikopoler Straße statt. Zu den Rednern gehörten der NPD-Landesvorsitzende Jens Baur sowie die Kreisräte Peter Schreiber und Jürgen Gansel. Die Polizei belegte die Bewohner_innen der Asylunterkunft mit einer Ausgangssperre, "damit es nicht zu Zusammenstößen kommt." Am Rande der Demonstration warfen zwei Männer illegale Böller.

AfD-Demo

Am Rande einer AfD-Demonstration mit 750 Teinehmenden griff ein AfD-Anhänger einen Gegendemonstranten mit Pfefferspray an. Als der junge Mann zu Boden ging, trat der Angreifer auf ihn ein. Laut der Thürinigischen Landeszeitung wurde der Angriff von einem Kriminalbeamten in Zivil beobachtet, der jedoch nicht eingriff. Stattdessen hinderte er den Reporter der Zeitung daran, die Szene zu filmen.  

Rassistische Demo

Unter dem Motto "Neumünster wehrt sich" demonstrierten etwa 90 Personen gegen „Asylbetrug“, „Masseneinschleusung“ und „Islamisierung unserer Gesellschaft". Laut natz-gegen-nazis war die Demonstration der erste gelungene Versuch der rechten Szene seit 2012, in Schleswig-Holstein landesweit zu einer Veranstaltung zu mobilisieren. Die Demo und die zugehörige Facebook-Seite wurden laut Recherchen von netz-gegen-nazis "von mehreren landesweit aktiven, aber nicht NPD-gebundenen Rechtsextremen aus Neumünster und Ostholstein" organisiert.

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