02.04.2016 - 00:04, Schieder-Schwalenberg
Ein 18-Jähriger hat in der Nacht mit einem Luftgewehr sieben Mal auf eine Asylunterkunft geschossen. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.
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Ein 18-Jähriger hat in der Nacht mit einem Luftgewehr sieben Mal auf eine Asylunterkunft geschossen. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.
Unbekannte haben in der Nacht die Tür eines unbewohnten Fachwerkhauses eingebrochen und im Dachgeschoss Feuer gelegt. An der Hausfassade fand die Polizei ein Hakenkreuz und den Schriftzug "Keine Asylanten". Eine Unterbringung von Asylsuchenden war nach bisherigem Ermittlungsstand in dem Haus nicht geplant. Jedoch soll es im Vorfeld der Sanierungsarbeiten diesbezüglich Vorgespräche zwischen dem Besitzer und dem Landkreis Goslar gegeben haben.
Ein 31-jähriger Asylsuchender wurde am Abend von drei Männern angegriffen und beraubt. Zunächst wurde der Mann von einem Unbekannten um Zigaretten gebeten. Er versucht deutlich zu machen, dass er Nicht-Raucher sei, und geht weiter. Auf einer Parkbank sitzend kommen zwei Männer auf ihn zu und verlangen sein Smartphone. Der Asylsuchende weigert sich, sein Handy herauszugeben. Daraufhin greifen ihn die beiden Männer an. Währenddessen kommt auch der dritte Mann hinzu, traktiert das Opfer mit einem spitzen Gegenstand und fügt ihm mehrere Schnittverletzungen am Oberkörper zu.
Unbekannte warfen in der Nacht mit Steinen eine Scheibe einer Wohnung ein, in der eine geflüchtete Familie lebt. In der Nacht wurde auch die Wohnung einer weiteren geflüchteten Familien in derselben Straße attackiert.
Unbekannte warfen in der Nacht mit Steinen eine Scheibe einer Wohnung ein, in der eine geflüchtete Familie lebt. Einer der Steine, der die Scheibe durchschlug, verfehlte nur knapp den 10 Monate alten Sohn der Familie, der in dem betroffenen Zimmer schlief. In der Nacht wurde auch die Wohnung einer weiteren geflüchteten Familien in derselben Straße attackiert.
Unbekannte warfen am Abend illegale Böller mit hoher Sprengkraft auf das Gelände einer Asylunterkunft. Verletzt wurde niemand.
Unbekannte warfen am Abend illegale Böller mit hoher Sprengkraft auf das Gelände einer noch nicht bezogenen Asylunterkunft. Einer der Böller explodierte, der zweite nicht. Verletzt wurde niemand.
Am Abend attackierten zwei Unbekannte einen 22-jährigen Geflüchteten aus Afghanistan, der auf einer Parkbank saß. Die beiden Angreifer beleidigten den Mann zunächst als "Scheiß Ausländer" und "Scheiß Syrer". Dann nahm einer der beiden einen Ast und schlug auf das Ofer ein. Dieser wurde leicht am Kopf verletzt und musste ambulant behandelt werden. Die Täter entkamen unerkannt.
Unbekannte schmierten mit Kreide rechte Parolen (u. a. "Nationaler Sozialismus Jetzt", "Antifa Halts Maul" und "rapefugees") auf die Straße vor dem geplanten Asylheim auf der Gustav-Hartmann-Straße.