29.04.2016 - 00:04, Altglienicke, Berlin
Ein 37-Jähriger soll am Abend eine Bierflasche gegen ein Haus geworfen haben, in dem unter anderem Geflüchtete wohnen. Außerdem äußerte er sich nach Angaben einer Polizeisprecherin "negativ über Flüchtlinge".
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Ein 37-Jähriger soll am Abend eine Bierflasche gegen ein Haus geworfen haben, in dem unter anderem Geflüchtete wohnen. Außerdem äußerte er sich nach Angaben einer Polizeisprecherin "negativ über Flüchtlinge".
Unbekannte haben in der Nacht gegen die Rolläden einer Asylunterkunft geschlagen und diese beschädigt.
Räumlichkeiten des Vereins "Bon Courage", in denen seit Kurzem Projekte von und mit Geflüchteten stattfinden, wurden in der Nacht Ziel eines Anschlags. Unbekannte warfen Fensterscheiben ein und verteilten eine übelriechechende Flüssigkeit, vermutlich Buttersäure.
Unbekannte haben auf dem Gelände einer geplanten Asylunterkunft Feuer gelegt. Menschen wurden nicht verletzt. Neben dem Gelände in der Rudolf-Leonhard-Straße befindet sich bereits eine bewohnte Unterkunft. Das Wachpersonal auf dem Baugelände entdeckte das Feuer in der Nacht jedoch rechtzeitig. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, weshalb es zu keinem größeren Schaden kam. Der Staatsschutz ermittelt wegen Brandstiftung.
Unbekannte haben mehrere Gebäude beschädigt und mit asylfeindlichen und rassistischen Parolen beschmiert. Das Rathaus Deuben, das Rathaus Potschappel sowie das Parteibüro der Partei Die Linke wurden mit brauner, roter und violetter Farbe beschmiert. Außerdem hinterließen die Unbekannten ein Hakenkreuz an der Eingangstür eines früheren Kindergartens. Zudem schlugen sie sieben Fensterscheiben ein. Das leerstehende Gebäude im Stadtteil Hainsberg soll künftig als Asylunterkunft genutzt werden.
Ein 16-jähriger Geflüchteter aus Afghanistan wurde am späten Abend auf offener Straße von einer Gruppe angegangen. Zwei Personen sollen ihn zu Boden gestoßen und getreten haben, bevor die Gruppe flüchtete.
Ein 23-Jähriger und ein 25-Jähriger haben einen Brandanschlag auf eine im Bau befindliche Unterkunft für unbegleitete minderjährige Geflüchtete verübt. Bauarbeiter hatten das Feuer am frühen Morgen bemerkt. Die Täter hatten sich in der Nacht von der Rückseite aus gewaltsam Zutritt ins Gebäude verschafft. Danach entzündeten sie auf beiden Etagen mit Hilfe von Brandbeschleuniger Brandsätze. Dieser Versuch blieb verhältnismäßig folgenlos: So entstand nach ersten Einschätzungen ein vergleichsweise nur geringer Sachschaden.
Unbekannte haben ein Haus in Brand gesteckt, in das wenige Tage später eine aus Syrien geflüchtete Familie einziehen sollte. Durch das Feuer wurde das Gebäude jedoch weitgehend zerstört. Es entstand ein Schaden von 100.000 Euro.
Erneut haben Unbekannte einen Brandanschlag auf ein Haus verübt, in dem unter anderem Geflüchtete leben. Es war bereits der dritte Brand in dem Gebäude innerhalb von vier Wochen. Dieses Mal war in einem Verschlag Pappe entzündet worden. Die Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Bewohner wurden nicht verletzt. Auch der Staatsschutz hat nach der wiederholten Brandstiftung die Ermittlungen aufgenommen, da eine rassistische Motivation nicht mehr ausgeschlossen werden könne.
Unbekannte haben in einem Haus, in dem unter anderem Geflüchtete leben, Feuer gelegt. Erst sechs Tage zuvor hatte es in demselben Haus bereits eine Brandstiftung gegeben.