Die „Querdenken”-Demo hat Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Rechtsextremismus in Deutschland weiter normalisiert. Für die Demonstrierenden sind auch das nur ganz normale „Meinungen“, die ihnen völlig gleichberechtigt neben allen anderen stehen. Das ist die Konsequenz daraus, wenn es allen Beteiligten egal ist, wer sonst noch an einer Demo teilnimmt. Ein Kommentar.
Konzerte lassen sich selbst organisieren oder mit professioneller Hilfe, die sehr nützlich sein kann, wenn es um Kontakte zu ‚großen Bands’ geht. Denn nur wenige große Rock- und Popgruppen sind auch zu Engagement auf diesem Gebiet bereit. Die Hamburger Kampagne „Laut gegen Nazis“ bemüht sich kontinuierlich, Künstler daran zu erinnern, dass sie auch ein Teil dieser Gesellschaft sind und Engagement gegen Feinde dieser Gesellschaft für jedermann dazu gehört.
Allein in diesem Jahr töteten Neonazis mindestens 14 Menschen in Russland, 2008 waren es 97. Menschenrechtsorganisationen und kritische Medien haben nur eingeschränkte Möglichkeiten, darüber zu berichten. Umso mutiger und bewundernswerter ist ihr Engagement, sagt Anetta Kahane, die sich in St. Petersburg umgehört hat. Ein Kommentar.
Liebe MUT-Leserinnen und Leser,
Insbesondere aus der SPD wird immer wieder der Ruf nach einer Bundesstiftung gegen Rechtsextremismus laut. Auch im Wahlprogramm der Partei. Doch könnte es damit überhaupt gelingen, die Mängel der bislang nur temporären Bundes-Förderprogramme gegen Rechtsextremismus wirklich auszugleichen? Ein Kommentar von Anetta Kahane.
Liebe MUT-Leserinnen und Leser,
Der Wahlkampf hat begonnen. Seit Mitte April plakatieren die großen Parteien auf den Straßen zur Europawahl. Die CDU hat sich dabei anscheinend vorgenommen, bei Rechtspopulisten zu fischen.
Von Arne Semsrott