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Verdachtsfall

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Am Nachmittag kam es an einem Spielplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen mindestens zwei Personen. Eine Zeugin sah zwei Personen weglaufen, "davon ein Mädchen im Alter von 16 Jahren mit kräftiger Statur und einem schwarzen nackenlangen Pferdeschwanz". Ein 18-jähriger Asylsuchender lag verletzt am Boden. Zuvor wurde der Mann geschubst. Der Verletzte konnte keine näheren Angaben machen. Er kam mit einer blutigen Lippe und Schürfwunden in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nach weiteren Augenzeugen des Vorfalls.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Beleidigung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Fall hier vorerst als Verdachtsfall anführen.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Fall hier vorerst als Verdachtsfall behandeln.

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Unbekannte haben am Neujahrsmorgen Feuer auf dem Balkon eines Hauses gelegt, in dem eine geflüchtete Familie lebt. Die Flammen griffen auf das Gebäude über. Die Familie konnte sich in Sicherheit bringen, nachdem ein Rauchmelder Alarm schlug. Drei Personen kamen mit Lungenreizungen vorübergehend zu einer ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Tatverdächtige konnten bislang nicht ermittelt werden. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber dem Zeitungsverlag Waiblingen, dass eine Frau aus der Familie sich im Vorjahr an die Polizei gewandt hatte, weil sie und ihre Familie bedroht worden seien.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Sachbeschädigung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Vorfall hier vorerst als Verdachtsfall aufführen. Weitere Details zum Tathergang gehen aus der Antwort nicht hervor.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Verstoßes gegen das Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Vorfall hier vorläufig als Verdachtsfall aufführen. Weitere Details zum Tathergang gehen aus der Antwort nicht hervor.

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Unbekannte haben am Abend Feuer auf dem Gelände einer zum Tatzeitpunkt nicht genutzen Asylunterkunft gelegt. Bei dem Feuer war unter dem Vordach eines ehemaligen Sportheims gelagertes Holz in Flammen aufgegangen. Ebenso brannten Maschinen einer benachbarten Gärtnerei, die unter dem Dach abgestellt waren. Nach Auskunft des Ludwigsburger Landratsamts steht die Unterkunft seit Mitte Dezember leer.

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In der Nacht gerät Fawad A. aus Syrien, der mit Freunden unterwegs ist, auf dem Marktplatz in einen Streit mit einigen Deutschen. Der 44-jährige Kenneth E. beobachtet die Situation vom Fenster aus. Er hört das Gebrüll eines Freundes, erkennt seine Kumpels, die sich lautstark mit der Gruppe junger Geflüchteter streiten. Kenneth E. greift zu einer kleinen schwarzen Pistole auf der Fensterbank, hastet die Treppe hinunter, läuft auf die Gruppe zu und schießt aus zwei Metern Entfernung auf den Oberkörper von Fawad A.. Als der Angeschossene sich zurückziehen will, schießt E.

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Unbekannte drangen in die Doppelhaushälfte einer aus Syrien geflüchteten Familie ein und verschütteten eine brennbare Flüssigkeit. Der Versuch, diese zu entzünden, misslang jedoch offenbar. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt der Tat nicht zu Hause, verletzt wurde niemand. Die Familie bemerkte die versuchte Brandstiftung bei ihrer Rückkehr am Samstagabend gegen 22 Uhr. Wie die unbekannten Täter ins Haus gelangten, ist nach Angaben der Ermittler noch unklar. Einbruchsspuren seien nicht festgestellt worden.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Volksverhetzung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir ihn hier vorerst als Verdachtsfall aufführen.

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