Sie sind hier

Verdachtsfall

1

In der Nacht gegen 1Uhr kam es auf einem Bahnsteig am Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen einem 34-Jährigen und einem 37-Jährigen aus Eritrea, der auf dem Bahnsteig mit einem Fahrrad mehrfach seine Runden drehte. Kurz bevor ein Zug einfuhr, soll der 34-Jährige den 37-Jährigen ins Gleisbett gestoßen haben. Der einfahrende Zug legte daraufhin eine Vollbremsung ein. Der 37-Jährige konnte sich aus dem Gleisbett retten und davonlaufen. Er blieb unverletzt. Erst in den Mittagsstunden wurde der Mann von der Polizei ermittelt und vernommen.

1

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Volksverhetzung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Vorfall hier zunächst als Verdachtsfall aufführen.

1

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Volksverhetzung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Vorfall hier zunächst als Verdachtsfall aufführen.

1

Ein 17-Jähriger aus Guinea war am Abend in der Stadt unterwegs, als sechs Jugendliche auf ihn zu kamen. Die jungen Männer fragten ihn nach Zigaretten. Als der Gefragte in seine Tasche griff und eine Schachtel herausholte, schlugen die jungen Männer plötzlich auf ihn ein. Der 17-Jährige fiel dabei zu Boden, doch die Unbekannten traten dabei weiter auf ihn ein. Die Schläger ließen erst von dem Jugendlichen ab, als sich ein Radfahrer dem Tatort näherte. Die Unbekannten flüchteten danach. Der Jugendliche wurde bei dem Überfall schwer verletzt.

1

Unbekannte haben am Abend offenbar Schüsse auf eine Fensterscheibe einer Asylunterkunft abgefeuert. Drei Bewohnerinnen hätten "schussähnliche Geräusche" wahrgenommen und im oberen Bereich des Küchenfensters Beschädigungen festgestellt, teilte die Polizei mit. Ein dunkler VW Golf mit mehreren Insassen soll sich anschließend vom Tatort entfernt haben. Verletzte gab es demnach nicht. Bei der Unterkunft handelt es sich nach Informationen des Bonner General-Anzeigers um ein Mehrfamilienhaus, in dem acht Familien untergebracht sind. Insgesamt leben dort 27 Personen.

1

Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Beleidigung ermittelt, diesen Vorfall jedoch nicht als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet, weshalb wir den Vorfall hier vorerst als Verdachtsfall führen.

1

In der zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (Zast) ist es zu einem Angriff auf Asylsuchende gekommen. Mehrere Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma sollen zwei Geflüchtete geschubst, getreten und geschlagen haben. VIdeos von dem Vorfall tauchten erst Monate später auf. Daraufhin ermittelte die Polizei wegen gefährlicher Körperverletzung und Beihilfe durch Unterlassen. Zu sehen ist auf den Videos zunächst eine Rangelei zwischen zwei Männern, augenscheinlich Geflüchtete, die dann von Wachleuten attackiert werden. Zwei weitere Wachleute schauen zu.

1

Unbekannte haben mit einem Stein eine Fensterscheibe einer Asylunterkunft eingeworfen. Verletzt wurde niemand. Hinter dem Fenster befindet sich ein Lagerraum, es wurde jedoch nichts gestohlen. Die Polizei schließt ein rassistisches Tatmotiv nicht aus. 

1

In einem von Geflüchteten bewohnten Mehrfamilienhaus geriet Fallschutznetz im Treppenhaus in Brand. Ein Bewohner, der die Flammen mit einem Feuerlöscher bekämpfte, erlitt eine leichte Rauchgasvergitftung. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung.

1

Unbekannte legten am frühen Sonntagmorgen Feuer im Keller eines Mehrfamilienhauses, in dem überwiegend geflüchtete Familien wohnen. Deshalb schließt die Polizei einen rassistisches Tatmotiv nicht aus. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Brandstiftung. 18 Hausbewohner mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt werden, darunter auch zehn Kinder im Alter zwischen fünf und 15 Jahren.
 

Seiten