Sie sind hier

Sonstige Angriffe

Anschlag mit stinkender Flüssigkeit

Kurz bevor die ersten Asylbewerber das frühere Hotel Lindenhof in Dresden-Stetzsch bezogen, wurde die Unterkunft erneut angegriffen. Dieses Mal verteilten Unbekannte eine stinkende Flüssigkeit in den bezugsfertigen Räumen, vermutlich Buttersäure. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Erst am Sonntag hatten Unbekannte die Scheiben der Unterkunft mit Steinen eingeworfen. Zuvor war es zu einem weiteren mutmaßlichen Angriff mit Buttersäure gekommen.

Hakenkreuz und "Hitler"-Schriftzug an Asylunterkunft geschmiert

In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte im Erdinger Stadtteil Altenerding eine Containerunterkunft für Flüchtlinge mit einem Hakenkreuz und einem "Hitler"-Schriftzug beschmiert. Bewohner der Unterkunft und Nachbarn entdeckten die Parolen am Morgen. Das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Nord spricht in einer Pressemeldung von einer "offensichtlich politisch motivierten Straftat". Der Staatsschutz der Erdinger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen.

Angriff auf Flüchtlingsheim in Dresden-Stetzsch

Eine Gruppe von Neonazis hat am Sonntagabend Steine auf eine noch nicht bezogene Flüchtlingsunterkunft im Dresdner Stadtteil Stetzsch geworfen und dabei sechs Scheiben zu Bruch gebracht. In den kommenden Tagen sollten die ersten von insgesamt 40 Flüchtlingen das ehemalige Hotel Lindenhof beziehen. Die Polizei stoppte 27 Tatverdächtige in der Nähe des Tatorts und nahm deren Personalien auf. Die am Tatort gefundenen Steine sollen nun auf DNA untersucht werden. Die Polizei werde in den kommenden Tagen vor Ort präsent sein. Zudem solle das städtische Sozialamt einen Wachschutz engagieren.

Sangerhausen: Jugendliche werfen Steine auf Asylbewerberunterkunft

Jugendliche warfen am frühen Mittwoch-Morgen Steine auf das Asylbewerberheim in Sangerhausen (Landkreis Mansfeld-Südharz) in Sachsen-Anhalt. Laut der Polizei Eisleben habe ein Bewohner der Unterkunft die Angreifer zunächst vom Fenster aus vertreiben können. Später kehrten die Jugendlichen (zwei junge Männer und zwei junge Frauen) jedoch zurück und riefen fremdenfeindliche Parolen. Einer der Männer soll zudem den Hitlergruß gezeigt haben. Der Staatsschutz ermittelt.

Überfall auf Flüchtlingswohnung

Am 13. Juli gegen 21.40 Uhr riefen Unbekannte rassistische Sprüche vor einer Wohnung im Ostseeviertel, in der fünf Flüchtlinge aus Ghana wohnen. Nach Informationen des Integrationsbeauftragten des Kreises Vorpommern-Greifswald haben die Täter versucht, die Tür aufzubrechen. Die Polizei sei sehr schnell vor Ort gewesen. Nach Angaben der Ordnungskräfte wurden die Wohnungstür beschädigt und Sicherungen entwendet.

Schweineabfälle vor Flüchtlingsunterkunft platziert

Eine geplante Unterkunft für Asylsuchende im Kreis Limburg-Weilburg ist mit Schweineköpfen, Schweineschwänzen und Schmierereien besudelt worden. Laut eines Polizeisprechers sind zwei Schweineköpfe auf dem Weg vor dem Hauseingang platziert worden. Schweineschwänze und Innereien seien um das Haus herum verteilt worden. An die Hauswand und an ein Fenster wurden Schriftzüge mit roter Farbe geschmiert. Unter anderem war zu lesen „Go home“. Inzwischen seien sowohl die Schriftzüge als auch die Abfälle vom Hauseigentümer entfernt worden. Mitte Juli sollen in das Gebäude 15 Asylsuchende einziehen.

Nazi-Parolen auf Flüchttlingsunterkunft in Bamberg

Im bayerischen Bamberg hat die dortige Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen, weil ein Flüchtlingsheim in der Stadt mit Nazi-Parolen beschmiert worden war. Wie die Beamten in einer Pressemitteilung am Samstag mitteilten, wurde die vier Meter breite und rund ein Meter hohe Parole an der Hauswand am Samstagmorgen entdeckt. Der Schriftzug, den die Täter vermutlich im Schutz der Dunkelheit in der Nacht zum Samstag aufgemalt hatten, wurde nach der Spurensicherung entfernt.

Seiten