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Sonstige Angriffe

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Eine geflüchtete Familie, die seit zwei Jahren in der Stadt lebt, hat laut einem Bericht der Westdeutschen Zeitung "vergangenen Woche" (genaue Daten gehen aus dem Bericht nicht hervor) zwei Briefe mit rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen. Darin heißt es unter anderem "Wir hassen euch" und "Raus hier" und "Dreckspack raus". Der Staatsschutz ermittelt.

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Gegen 21:50Uhr schimpfte ein 49-jähriger Mann laut Polizei lautstark in Richtung einer Asylunterkunft. Eine Betreuerin forderte ihn auf, weiterzugehen, was der Mann befolgte. Doch nach wenigen Minuten kehrte er zurück und hatte einen Baseballschläger und angeblich eine Kurzwaffe bei sich. Anschließend drohte er den dort lebenden Personen und verließ die Straße ohne weitere Aufforderung. Während der Ermittlungen der Polizei konnte der 49-Jährige von der Polizei angetroffen werden.

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Unbekannte haben in der Nacht auf Sonntag mit einem Stein eine Scheibe einer Asylunterkunft eingeworfen. Verletzt wurde niemand. Der Staatsschutz ermittelt, da eine politische Motivation hinter dem Angriff nicht auszuschließen sei.

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Drei Männer randalierten kurz nach Mitternacht an der Wohnung einer aus Syrien geflüchteten Familie. Zuerst hämmern sie gegen eine Fensterscheibe. Als die Mutter nachschaut, was für den Krach verantwortlich ist, sieht sie die drei Männer, die ihre Kapuzen tief über das Gesicht gezogen haben, um nicht erkannt zu werden. Sie stehen mit Bierflaschen vor dem Fenster. Dann rufen sie: "Kommt raus!" und treten gegen die Haustür. Im Haus bricht Panik aus, die Kinder verstecken sich und alarmieren die Polizei. Die Angreifer werfen Glasflaschen in die Wohnung.

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Unbekannte haben in der Nacht mehrere Banner am Bauzaun einer Baustelle mit Hakenkreuzen, SS-Runen und rassistischen Parolen beschmiert. Auf den Werbebannern wird darauf hingewiesen, dass das auf dem Gelände im Auftrag der Gemeinde ein Wohnhaus für die Anschlussunterbringung von Geflüchteten entsteht.

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In der Zeit zwischen Freitag (06.10.) und Sonntag (08.10.) wurde in die Wohnung eines Syrers in Bad Segeberg eingebrochen. Der oder die Täter haben nicht nur Geld und einen Wertgegenstand gestohlen, sondern auch ein Hakenkreuz und der Schriftzug "AfD" an die Innenwände der Wohnung gesprüht. "AfD" wurde auch auf eine Außenwand des Hauses gesprüht. Der Staatsschutz ermittelt.

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Ein unbekannter Mann ist in einem Bus in Eberswalde an zwei 17-jährige Asylbewerber aus Syrien und Somalia herangetreten und hat dabei ein Klappmesser gezogen. Das Messer soll er immer wieder geöffnet und geschlossen und dabei die beiden Jugendlichen Asylbewerber "fremdenfeindlich" beleidigt haben. Eine bis dahin unbeteiligte Frau soll den Täter von weiteren Handlungen abgehalten haben.

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Unbekannte Täter haben in der Nacht eine noch nicht bezogene Asylunterkunft in Rheinbach unter anderem mit Hakenkreuzen besprüht. Daneben wurden unter anderem auch "Adolf"-Schriftzüge und das polizeifeindliche Kürzel ACAB an die Wand gesprüht. Der Staatsschutz ermittelt. Die Unterkunft soll trotz der Schmierereien wie geplant bezogen, aber besonders geschützt werden.

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In der Nacht auf Sonntag wurden aus einer Grupper von mehreren Jugendlichen vor einer Flüchtlingsunterkunft in Kremmen "fremdenfeindliche" Parolen gerufen. Die vom Wachschutz verständigte Polizei konnte in der Nähe des Tatorts fünf männliche und eine weibliche Person im Alter von 16 bis 18 Jahren feststellen. Als Rufer der Parolen wurde ein 18-Jähriger ausgemacht, gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt.

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In den frühen Morgenstunden hat ein maskierter Mann vor einer Flüchtlingsunterkunft in Marzahn-Hellersdorf in Berlin randaliert. Er hat eine Tür der Unterkunft beschädigt und vermutlich auch Aufkleber mit dem Aufdruck "Islamisierung? Nicht mit uns!" der Identitären Bewegung verklebt. Der Staatsschutz ermittelt.

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