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Brandanschlag

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In der Gedenkwoche an die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen vor 30 Jahren warfen Unbekannter in der Nacht zum Samstag mehrere Brandsätze gegen eine Hauswand einer Asylunterkunft im Leipziger Stadtteil Grünau. Sicherheitskräfte hätten „ein punktuelles Feuer“ sehr schnell löschen können, so dass nur ein geringer Schaden entstanden sei, teilte ein LKA-Sprecher mit. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand. Das sächsische Innenministerium kündigte eine verstärkte Bewachung aller Asylunterkünfte an.

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Gegen 23.35 Uhr bemerkten Anwohner einen brennenden Gegenstand in einem auf Kipp stehenden Fenster im Erdgeschoss einer ehemaligen Gaststätte. In dem Gebäude leben derzeit unter anderem Asylsuchende. Durch die Hitze wurden das Fenster und der Rahmen beschädigt. Es kam laut Polizei zu einer größeren Rauchentwicklung. Das Feuer erlosch dann aber von selbst und breitete sich nicht weiter aus. Das Fenster gehört zur Wohnung eines 30-Jährigen. Der Mann hatte zum Zeitpunkt des Brandes geschlafen. Er konnte seine Wohnung unverletzt verlassen, teilt die Polizei mit.

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Am Morgen wurden bei einer Asylunterkunft ein Papiercontainer und Fußmatten in Brand gesetzt, wodurch es zu einem Sachschaden kam.

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Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf das Restaurant "Hexenkessel", das von Geflüchteten aus Syrien betrieben und erst zu Jahresbeginn eröffnet wurde. Die Täter drangen zunächst gewaltsam in das Restaurant ein. Im Eingangsbereich schmierten die Brandstifter*innen ein großes Hakenkreuz an die Wand. Anschließend legten sie Feuer, wodurch die Bewohner*innen des Hauses gefährdet wurden, die über dem Restaurant wohnen. Verletzt wurde jedoch niemand.
 

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Unbekannte verübten einen Brandanschlag auf ein ehemaliges Kurheim, in dem demnächst Geflüchtete untergebracht werden sollten, die besonders durch das Coronavirus gefährdet sind. Laut Polizei warfen der oder die Täter einen Glasbehälter mit Brandbeschleuniger in den Eingangsbereich des leerstehenden Gebäudes. An der Eingangstür hinterließen sie den Schriftzug „Keine Asylanten“. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, so dass nur geringer Sachschaden am Gebäude entstand. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem rechtsextremen Hintergrund aus.

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Ein unbekannter Mann soll am frühen Morgen versucht haben, eine Asylunterkunft in der Pappelallee anzuzünden. Laut Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft bemerkte eine Bewohnerin gegen 5.30 Uhr den Unbekannten am offenen Fenster ihres Zimmer. Laut dem Bericht drückte der mutmaßliche Brandstifter offenbar zunächst das Fliegengitter ein und zündete es zusammen mit dem Vorhang an. Die Frau ging zum Fenster und löschte die Flammen mit der Hand – dabei verletzte sie sich leicht. Der Täter flüchtete.

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Ein 59-Jähriger aus Bad Aibling wurde festgenommen. Er soll laut Staatsanwaltschaft Traunstein für eine Serie von Brandanschlägen auf eine Asylunterkunft verantwortlich sein (30.12.2019, 23.07.2020, 13.08.2020). Ein politisches Motiv sei laut Polizei jedoch nicht erkennbar.

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Ein 59-Jähriger aus Bad Aibling wurde festgenommen. Er soll laut Staatsanwaltschaft Traunstein für eine Serie von Brandanschlägen auf eine Asylunterkunft verantwortlich sein (30.12.2019, 23.07.2020, 13.08.2020). Ein politisches Motiv sei laut Polizei jedoch nicht erkennbar.
 

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Ein Unbekannter hat in der Nacht gegen 1.30 Uhr einen laut Polizei "rauchenden Gegenstand" durch ein Fenster einer Asylbewerberunterkunft im Ortsteil Oedt geworfen. Ein Brand entstand dabei laut Polizeiangaben nicht, aber "geringfügiger Sachschaden". Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Um was genau es sich bei dem nicht brennfähigen Gegenstand handelt, wird nun ermittelt. Die Ermittlungen führt der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach, da ein rassistisches Tatmotiv nicht auszuschließen ist.

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Auf das Gelände der Landesaufnahmebehörde in Oldenburg warfen Unbekannte in der Nacht zwei Brandsätze. Nach Angaben der Polizei trafen sie eine bewohnte Asylunterkunft sowie ein leerstehendes Gebäude, welche bei dem Angriff laut einem Polizeisprecher „in Mitleidenschaft gezogen“ wurden. Durch ein schnelles Eingreifen der Menschen vor Ort sei ein Ausbreiten des Feuers unterbunden worden. Menschen wurden nicht verletzt. Der Staatsschutz ermittelt.

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