Vor über einer Woche nahmen Rechtsextreme den tragischen Mord an Daniel Hillig zum Anlass mit Nazi-Parolen und Gewaltausbrüchen gegen nicht-weiße Menschen durch die Straßen von Chemnitz zu ziehen. Mit diesen 8 Punkten können wir alle dazu beitragen, dem rechten Mob entschlossen entgegenzutreten, die Betroffenen rechtsextremer Gewalt zu unterstützen und demokratische Strukturen zu stärken.
Anetta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, analysiert die Ereignisse um Chemnitz: Hier offenbart sich, wie weit das Projekt der rechten Sphäre gekommen ist, die nationalrevolutionäre und die sich bürgerlich gebende Rechte unter dem Banner von Rassismus und Demokratiefeindlichkeit zu vereinen. Nun ist erst recht die Zeit gekommen, für Menschenrechte und Demokratie aktiv zu werden.
Am Montag sind tausende gewaltbereite Neonazis durch die Chemnitzer Innenstadt gezogen. Für einige Stunden hat der Staat sein Gewaltmonopol an rechtsextreme Gewalttäter abgegeben. Wie konnte das passieren?
Das Jahr 2018 zeigt eine neue, unangenehme und schärfere Seite des Populismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Aktive, die sich gegen diesen Trend stellen, werden häufiger angefeindet. Umso wichtiger ist es, sie in ihrem Tun zu stärken und finanziell zu unterstützen. Dank Mut gegen rechte Gewalt förderten wir bisher 12 (Stand August 2018) Projekte und Initiativen in ihrem Engagement. Lesen Sie hier ein paar Beispiele, wofür die Gelder eingesetzt werden.

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Der Verein Straßengezwitscher e.V. vermittelt demokratische Werte mit regionalem Bezug zu Sachsen – online und als Videobotschaft. Das durch MUT gegen rechte Gewalt geförderte Format »verrückt« startete im Februar. In den 3- bis 10-minütigen Videos können wir den Moderator* innen Johannes und Nhi dabei zusehen, wie sie aktuelle gesellschaftspolitische Themen leicht verständlich diskutieren. Wir haben mit den beiden gesprochen.
Auch wenn die Rechten aktuell sehr laut brüllen, darf nicht vergessen werden, dass es auch in Sachsen eine vielfältige Initiativenlandschaft gibt, die sich seit Langem für eine demokratische Kultur einsetzt.
Anlässlich der rassistischen Demonstrationen und Hetzjagden in Chemnitz fand am Freitag, 31.8.2018 eine Mahnwache mit Kundgebung vor der Sächsischen Landesvertretung in Berlin unter dem Titel "Sachsen: Stopp den Mob!" statt.

Fünf Praxistipps

für Ihren Mut gegen rechte Gewalt

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