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Das Jahr 2018 zeigt eine neue, unangenehme und schärfere Seite des Populismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Aktive, die sich gegen diesen Trend stellen, werden häufiger angefeindet. Umso wichtiger ist es, sie in ihrem Tun zu stärken und finanziell zu unterstützen. Dank Mut gegen rechte Gewalt förderten wir bisher 12 (Stand August 2018) Projekte und Initiativen in ihrem Engagement. Lesen Sie hier ein paar Beispiele, wofür die Gelder eingesetzt werden.
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Soziale Bewegung

Nicht nur in der Jugendkultur ist die nicht-organisierte rechtsextreme Szene sehr vielfältig. Ihrem komplexen Erscheinungsbild entsprechen komplexe Strukturen. Es werden rechtsextreme Fußballvereine gegründet, die Feuerwehr oder der Kleingärtnerverein im Dorf wird unterwandert, Bürgerinitiativen gegen Asylbewerberheime werden gegründet oder nationale Freie Träger werden in der Jugendarbeit aktiv. So entsteht das Bild einer sozialen Bewegung von rechts.

Archiv

Der international bekannte Schauspieler Hardy Krüger appelliert auf seiner Rathaus-Tour durch Deutschland an die Öffentlichkeit sich gegen rechte Gewalt einzusetzen. Die Gewalt gegen Flüchtlinge ist besorgniserregend und erinnere ihn an seine Kindheit in der Nazi-Zeit, sagte der 87-Jährige am Montag in Potsdam. „Früher hieß es: „Juden raus. Juden sind unser Unglück“. Heute heißt es: „Muslime raus. Muslime sind unser Unglück“. Wenn ich da nicht besorgt bin, dann wäre ich im Kopf nicht in Ordnung.“
Das Projekt „Aktion Schutzschild“ der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt Selbstorganisationsprozesse von Geflüchteten in strukturschwachen Räumen und disseminiert die Perspektiven von sogenannten "Minderheiten" in kommunale Verwaltungs- und Trägersturkturen, um die Vision von inklusiven und demokratisch aktiven Kommunen nachhaltig umzusetzen.
Schauspieler Hardy Krüger wirbt um Unterstützung für Projekte gegen Rechtsextremismus. Dazu gehöre auch „das persönliche Engagement für die Demokratie und gegen Ausländerfeindlichkeit”, sagte Krüger am Samstag in Schwerin.
Mut gegen rechte Gewalt fördert Projekte und unterstützt Menschen, die Mut gegen rechte Gewalt zeigen: Neben lautstarken Festivals gegen Rechts, haben viele Schülerinnen und Schüler kreative Projekte ins Leben gerufen, um eine Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung zu setzen. Damit wir dauerhaft junge Menschen in ihrem Engagement unterstützen und jugendkulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet fördern können, brauchen wir Ihre Hilfe!
Erfurt. Vor allem im Ortsteil Herrenberg sind extrem Rechte beunruhigend präsent. Jeanette Dötsch und Jana Sonnenburg nahmen ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur im Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz zum Anlass, um ein eigenes Projekt gegen menschenverachtende Einstellungen und für mehr gesellschaftliches Engagement auf die Beine zu stellen. Mit finanzieller Unterstützung der Amadeu Antonio Stiftung im Rahmen der Aktion Mut gegen rechte Gewalt entstand so das Projekt „Lass dich nicht lenken – selber denken!“