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Der Verein Straßengezwitscher e.V. vermittelt demokratische Werte mit regionalem Bezug zu Sachsen – online und als Videobotschaft. Das durch MUT gegen rechte Gewalt geförderte Format »verrückt« startete im Februar. In den 3- bis 10-minütigen Videos können wir den Moderator* innen Johannes und Nhi dabei zusehen, wie sie aktuelle gesellschaftspolitische Themen leicht verständlich diskutieren. Wir haben mit den beiden gesprochen.
S wie...

Soziale Bewegung

Nicht nur in der Jugendkultur ist die nicht-organisierte rechtsextreme Szene sehr vielfältig. Ihrem komplexen Erscheinungsbild entsprechen komplexe Strukturen. Es werden rechtsextreme Fußballvereine gegründet, die Feuerwehr oder der Kleingärtnerverein im Dorf wird unterwandert, Bürgerinitiativen gegen Asylbewerberheime werden gegründet oder nationale Freie Träger werden in der Jugendarbeit aktiv. So entsteht das Bild einer sozialen Bewegung von rechts.

Archiv

Der Sozialwissenschaftler Timo Reinfrank benennt im MUT-Interview aktuelle Probleme mit Nazis an Schulen, Strategien für die pädagogische Auseinandersetzung mit dem NSU und zeigt Möglichkeiten für nachhaltiges schulisches Engagement gegen Rechts auf.
Seit zwölf Jahren hilft EXIT Deutschland Menschen, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen. Wir sprachen mit EXIT-Mitarbeiter Fabian Wichmann über das vergangene Jahr 2012, alte Probleme und neue Entwicklungen.
Die Initiative „Aktives Gedenken“ setzt sich in Berlin- Friedrichshain seit Jahren für ein würdiges Erinnern an den 1992 von Neonazis ermordeten Silvio Meier ein. MUT sprach mit der Gruppe über ihr Engagement und ihre Beweggründe.
„Hinsehen, dranbleiben, aufpassen – das muss das Motto der Strafverfolgungsbehörden, der politischen Verantwortlichen und der Gesellschaft als Ganze sein“, fordert die Politikwissenschaftlerin Anna Brausam. Auch 10 Jahre nach der Einführung neuer Erfassungskriterien für rechte Straftaten, reißt die Kritik an dem polizeilichen Meldewesen „Politisch motivierte Kriminalität – rechts“ nicht ab.
Dass die radikalfundamentalen Salafisten und rechtsextreme Pro NRW‘ler mehr gemeinsam haben, als sie denken, liegt vor allem an ihrem fehlenden Respekt vor Demokratie und Menschenrechten. In Köln trafen dieser Tage beide Lager aufeinander. Mut sprach mit Volker Beck, 52, über Salafisten, Islamfeindlichkeit, Mohammed-Karikaturen und die Chancen von Pro NRW bei den Landtagswahlen am Sonntag.