Mit einem digitalen Festakt aus der Universitätsbibliothek „Albertina“ zu Leipzig wurden am fünf Initiativen und eine Kommune mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie 2020 ausgezeichnet.
„Holt sich die extreme Rechte unsere Jugend?“ fragte am Montagabend provokant die Aktion "Gesicht zeigen!" zum Auftakt der von ihr jährlich neu veranstalteten "Aktionswoche gegen Rassismus" - und ließ Nichtjugendliche antworten.Von Julian Perdrigeat
In Berlin werden am Montag 50 Stolpersteine für die ehemalige Widerstandsorganisation Saefkow-Jacob-Bästlein gelegt. Die kündigte der Berliner VVN-BdA am Mittwoch mit:
Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Blumenthal diskutieren die verschiedenen Ausprägungen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit. Die Ergebnisse werden im April in einer Ausstellung präsentiert.
Ein rechtsextremer Aufmarsch in der sachsen-anhaltinischen Stadt Dessau war erst verboten - dann hat ihn das zuständige Verwaltungsgericht doch erlaubt. Deshalb rief das Dessau-Roßlauer Bündnis gegen Rechtsextremismus am Samstag zu einer spontanen Kundgebung auf. Das Motto: „Bunt statt Braun“.
Mitarbeiterin des Projekts vor dem Logo von "Lola für Lulu"
Frauen für Demokratie im Landkreis Ludwigslust: „Lola für Lulu“ steht jetzt auf den Beinen. Als Vorbild für andere Regionen, um präventiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorzugehen.Von Julian Perdrigeat
Antifa ist eine Abkürzung des Begriffes Antifaschismus. Das Motto „Alerta Alerta Antifascista“ (Alerta = Alarm, Vorsicht), das oftmals von Antifa-Aktivisten auf Demonstrationen skandiert wird macht den italienischen Ursprung der antifaschistischen Bewegung deutlich: Als Antifaschisten wurden in den 1920er Jahren die Gegner des faschistischen Diktators Mussolini bezeichnet. Analog dazu gab es in Deutschland seit 1923 die „Antifaschistische Aktion“, deren Ziel es war, gegen den aufstrebenden Nationalsozialismus zu kämpfen.