Es ist verlogen, das ganze Jahr über Antisemitismus zu dulden, aber dann mit betroffener Mine am neunten November der toten Juden und der anderen Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. Um etwas zu tun, hat das Jahr 365 Tage. Und nicht nur einen. Von Anetta Kahane, www.amadeu-antonio-stiftung.de
Sie setzten sich für Kinder und Arbeitslose ein, ziehen in kommunale Parlamente, besuchen Bürgerstammtische und erziehen ihre Kinder zu jungen Neonazis. Sie lächeln statt zu grölen. Rechtsextreme Frauen sind längst nicht mehr nur Mitläuferinnen. Ihr Ziel: Die braune Szene salonfähig machen. Ein Frontbericht aus dem stern.
Allein der Rechtsextremismus stellt nicht das volle Problem dar, mit dem wir zu tun haben. Vielmehr ist es eine labile demokratische Kultur, die bei einer Vielzahl von Menschen in unserem Land nicht fest verankert ist. Genau da muss viel stärker angesetzt werden.
Seit dem 6.11.2007 ist unserer neu gestaltetes MUT-Portal im Probebetrieb. Neu für Sie: Mehr Benutzerfreundlichkeit, Interaktivität und ein ausgebauter Ratgeberschwerpunkt. Aber noch klemmt manches. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Hinweise und Kritik. Jetzt neu:- Nur noch 4 Haupt-Kategorien: News, Debatte, Projekte, Service
- Zusätzlich eine Video-Plattform
In dieser preisgekrönten Reportage erforscht Nikola Salonikios von der Schülerzeitung TEMPUS aus dem baden-württembergischen Ladenburg in Zeitzeugengesprächen, wie der Nationalsozialismus konkret ihre Stadt verändert hat.
Von Nikola Salonikios
In der Broschüre „’Ich habe nicht gegen Juden, aber…’ Ausgangsbedingungen und Perspektiven gesellschaftspolitischer Bildungsarbeit gegen Antisemitismus“ untersuchen Professor Albert Scherr und Barbara Schäuble, wie Arbeit gegen Antisemitimus bei Jugendlichen aussehen kann, die sich selbst gar nicht als antisemitisch verstehen.Von Simone Rafael