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Reportagen

Seit Jahren beklagt die Amadeu Antonio Stiftung die große Diskrepanz zwischen der Zählung von Todesopfern rechter Gewalt von staatlichen Behörden und von unabhängigen Organisationen sowie Journalistinnen und Journalisten. Wo von der Bundesregierung lediglich 106 Tötungsdelikte als rechts motiviert gewertet werden, ergeben Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung eine weitaus höhere Zahl: Mindestens 213 Todesopfer rechter Gewalt seit dem Wendejahr 1990 sowie 13 weitere Verdachtsfälle und einen Sonderfall.
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Germanenkult

Erstmals wurde das Germanentum zur Zeit der Renaissance neu bewertet: Mit der Hinwendung zur Antike wurde das Bild der Germanen vom Vorwurf der Barbarei befreit und mit tugendhaften Merkmalen besetzt. Allerdings gab es noch keine Verknüpfung von Germanentum mit völkisch-nationalistischen Ideen. Im föderalen Vielvölkerstaat des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nationen bildeten Religion und Fürstenloyalität die Gemeinschaft stiftenden Grundpfeiler.

Archiv

Samstag, den 5. April 08: NPD und Neonazis wollten durch Weimar marschieren. Doch eine Bürger-Koalition stand auf und blockierte den Goethe-Platz im Herzen der Stadt. Sieben Stunden hielten Politiker, Bürger und Kinder stand, um ihre Kulturstadt nicht Neonazis zu überlassen. Ein kleiner Rückblick auf diesem friedlichen und fröhlichen Kampf um die Demokratie.
Die Zahl der Konzerte rechtsextremistischer Bands in Berlin ist laut Verfassungsschutz fast auf null zurückgegangen. Nach Angaben der Berliner Verfassungsschutzchefin Claudia Schmid ist das dem hohen Verfolgungsdruck durch die Behörden der Hauptstadt zuzuschreiben. Dagegen seien die bundesweit registrierten Zahlen von Konzerten der Szene gestiegen. Ganz stimmig sind die gemeldeten Zahlen allerdings nicht.
Im sachsen-anhaltischen Bernburg haben am 11. März rund 750 Menschen gegen die Bundesgeschäftsstelle der Jungen Nationaldemokraten (JN) und einen rechten Szeneladen im gleichen Haus demonstriert. Friedlich machten sie ihrem Unmut über die Präsenz von Nazis in ihrer Stadt Luft – und stellten fest: „Das Fass ist voll!“