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Tätlicher Übergriff/Körperverletzung

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Ein pakistanischer Asylbewerber ist in der Nacht auf dem Weg zu seiner Flüchtlingsunterkunft von unbekannten maskierten Tätern überfallen worden. Die Täter fuhren zunächst in einem Pickup-Truck mit hoher Geschwindigkeit auf den Asylbewerber zu, stiegen dann aus und schlugen ohne Vorwarnung auf ihn ein. Die Täter nahmen dem 30-jährigen Pakistaner im Anschluss Bargeld, ein Mobiltelefon und seinen Ausweis ab.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage mit dem Titel “Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte” geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt und diesen Vorfall als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet. Wie viele Verletzte es gab, ist den Angaben nicht zu entnehmen.
 

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Ein 33-Jähriger aus Bad Kötzing fühlte sich laut Polizeiangaben auf dem Chamer Volksfest von "anwesenden Aslybewerbern belästigt" und drohte den Asylbewerbern, sie abzustechen. Sicherheitskräfte nahmen dem Mann daraufhin einen sogenannten Hirschfänger ab. Dabei handelt es sich um eine lange zweischneidige Stichwaffe. Er kam anschließend in Polizeigewahrsam. Bei ihm wurde ein Blutalkoholwert von mehr als zwei Promille festgestellt.

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In der Samstagnacht hielten sich drei afghanische Asylbewerber (19, 19, 26) auf den Pirnaer Elbwiesen auf. Dort wurden sie durch eine Gruppe von sechs bis sieben Männern auf Deutsch angesprochen. Weil die Situation auf sie bedrohlich wirkte, wollten dir drei sich entfernen. Daraufhin griffen die Unbekannten die drei Männer an und schlugen sie. Zwei der afghanischen Asylbewerber wurden dadurch verletzt. Außerdem raubten die Täter den Rucksack vom Rücken eines der Geschädigten. Darin befanden sich Dokumente und Bargeld.

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Gegen 4.50 Uhr in der Nacht zum Sonntag wurde ein irakischer Asylbewerber auf dem Marktplatz in Schwandorf von einem Unbekannten zusammengeschlagen. Die Polizei konnte den Täter vor Ort nicht mehr feststellen, Zeugen beschrieben ihn als "ca 180 cm groß, sportlich mit Glatze, vermutlich Osteuropäer mit blauem T-Shirt". 

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Ein unbekannter Täter hat laut Polizeiangaben zwei jugendliche syrische Flüchtlinge (15 und 17) zuerst verbal bedroht und dann mit einer Pistole bedroht. Die beiden Jugendlichen waren zu dem Zeitpunkt auf dem Weg in ihre Flüchtlingsunterkunft. Nach ersten verbalen Drohungen hielt der Täter einem der beide die Pistole an den Kopf. Beide Jugendliche konnten unverletzt fliehen. 

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und Flüchtlingsunterstützer im ersten Quartal 2017 geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Körperverletzung ohne örtlichen Zusammenhang zu einer Asylunterkunft ermittelt. Die Anzahl an Verletzten geht aus der Antwort der Bundesregierung nicht hervor. Der Vorfall wird als “politisch motivierte Kriminalität - rechts” eingeordnet.
 

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und Flüchtlingsunterstützer im ersten Quartal 2017 geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen gefährlicher Körperverletzung ohne örtlichen Zusammenhang zu einer Asylunterkunft ermittelt. Die Anzahl an Verletzten geht aus der Antwort der Bundesregierung nicht hervor. Der Vorfall wird als “politisch motivierte Kriminalität - rechts” eingeordnet.
 

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Ein Unbekannter soll in Berlin-Lichtenberg einen 24-Jährigen Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft beleidigt und mit Bierflaschen beworfen haben. Nach Angaben des 24-Jährigen befand er sich gegen 16 Uhr vor der von ihm bewohnten Flüchtlingsunterkunft in der Ruschestraße, als der Unbekannte zwei Bierflaschen aus Glas nach ihm geworfen habe. Eine Flasche zerschellte neben ihm auf dem Boden, die andere streifte ihn am Fuß. Außerdem soll der Mann ihn gefragt haben, warum er nach Deutschland gekommen sei, und ihn dann beleidigt haben. Der Unbekannte flüchtete.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Flüchtlinge, Flüchtlingsunterkünfte und Flüchtlingsunterstützer im ersten Quartal 2017 geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Körperverletzung ohne örtlichen Zusammenhang zu einer Asylunterkunft ermittelt. Die Anzahl an Verletzten geht aus der Antwort der Bundesregierung nicht hervor. Der Vorfall wird als “politisch motivierte Kriminalität - rechts” eingeordnet.
 

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