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Tätlicher Übergriff/Körperverletzung

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Als ein 22-jähriger Geflüchteter aus Mauretanien am Abend sein Haus verließ, wurde er von zwei 34- bzw. 35-jährigen Deutschen angegriffen. Laut Polizei sollen die beiden Männer ihn aufgefordert haben, in sein Land zurückzukehren, und ihm mit dem Tod bedroht haben. Der Geschädigte ignorierte den zunächst verbalen Angriff und holte sein Fahrrad. Der 34-Jährige versuchte daraufhin, den Mann zu schlagen. Den Angriff konnte der Geflüchtete aber abwehren, indem er mit einer Fahrradschlosskette zuschlug. Aus Angst vor weiteren Bedrohungen flüchtete er und alarmierte die Polizei.

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Ein 36-jähriger Deutscher soll am frühen Abend an einer Bushaltestelle unvermittelt einen 19-jährigen Geflüchteten aus Eritrea von dessen Fahrrad gestoßen und anschließend mit der Faust auf dessen Gesicht eingeschlagen haben. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung mit politischer Motivation.

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Drei Asylsuchende waren am späten Abend zu Fuß unterwegs, als sie aus einer Gruppe von etwa 15 Personen heraus rassistisch beleidigt worden sein sollen. Bei der Gruppe soll es sich um Deutsche gehandelt haben, die auf einem Parkplatz Alkohol tranken. Einer der offenbar ebenfalls alkoholisierten Asylsuchenden, ein 16-Jähriger, soll nach eigener Aussage auf die Gruppe zugegangen sein, um diese zur Rede zu stellen. Bei der nun folgenden Auseinandersetzung soll er einen Faustschlag an den Kopf bekommen haben.

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Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage zu Übergriffen auf Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Körperverletzung ermittelt und diesen Vorfall als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet. Weitere Details zum Tathergang gehen aus der Antwort nicht hervor. So ist den Angaben nicht zu entnehmen, wie viele Personen bei dem Vorfall verletzt wurden.

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Ein unbekanntes Pärchen hat am Nachmittag auf dem Parkplatz eines Supermarkts eine 26-jährige Syrerin rassistisch beleidigt und angegriffen. Laut sagten sie zu der Frau "Geh weg mit deinem Kopftuch" und "Scheiß Muslime". Zudem rempelte der Mann die Geschädigte an, fuhr ihr mit einem Einkaufswagen über den Fuß und trat nach ihr. Wenig später kam seine Begleiterin hinzu und beleidigt die 26-Jährige ebenfalls.

 

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Zwei Deutsche haben am Abend zunächst neben einer Asylunterkunft randaliert. Als Kinder, die in der Asylunterkunft leben, sie aufforderten, dies zu unterlassen, betraten die beiden 21- bzw. 23-Jährigen das Gelände der Unterkunft. Einer von ihnen zückte ein Messer und soll laut Polizei "Stichbewegungen gegen einen tschetschenischen Bewohner ausgeführt haben. Bei der folgenden Rangelei verletzte sich der Tschetschene an der Hand, ein Deutscher erlitt Verletzungen am Bein und musste operiert werden", so die Polizei weiter. Die Kriminalpolizei ermittelt.

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Ein 21-jähriger aus Syrien wurde in der Nacht aus einer Gruppe aus fünf oder sechs jungen Deutschen zunächst rassistisch beleidigt und dann auch geschlagen. Als ein 47-jähriger Zeuge dazwischengehen wollte, sollen ihn die Angreifer zurückgestoßen und am Fuß verletzt haben. Der 21-Jährige musste nicht behandelt werden. Die Täter flüchteten, der Staatsschutz ermittelt.

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Eine Gruppe von acht Männern hat am Nachmittag einen 22-jährigen Asylsuchenden aus Westafrika angegriffen und verletzt. Zunächst beleidigten die Angreifer den Geschädigten in einer Straßenbahn auf rassistische Weise. Dann hätten sie ihn aus der Bahn gedrängt und begonnen, auf ihn einzuschlagen. Polizisten, die sich wegen eines an dem Nachmittag stattfindenden Fußballspiels im Stadtzentrum aufhielten, schritten ein. Die acht Angreifer wurden erkennungsdienstlich behandelt. Der Geschädigte musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden.
 

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Drei Männer attackierten einen Asylsuchenden. Die Täter sollen nach einem Fußballspiel mit dem Zug aus Rostock gekommen und am Bahnhof in Stralsund ausgestiegen sein. Dort trafen sie laut Polizei auf den damals 18 Jahre alten Afghanen. Alle drei sollen den Geschädigten zunächst rassistisch beleidigt haben. Anschließend schlugen sie gemeinschaftlich auf den jungen Mann ein, teilte die Polizei weiter mit. Als er auf dem Boden lag, sollen sie weiter auf ihn eingetreten haben. Die Beschuldigten hätten sich anschließend zu Fuß in Richtung Innenstadt entfernt.
 

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Ein Mann näherte sich zwei syrischen Mädchen (15 und 16 Jahre), während diese gerade miteinander sprachen. Der Unbekannte soll die Mädchen erst rassistisch beleidigt haben. Anschließend schlug er beiden mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Dann flüchtete er. Die beiden Mädchen erlitten Gesichtsverletzungen und mussten in einer Klinik ambulant behandelt werden.

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