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Tätlicher Übergriff/Körperverletzung

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In einer Straßenbahn hat ein 35-jähriger Deutscher am Abend einen 17-jährigen Syrer erst mehrmals rassistisch beleidigt. Anschließend trat der 35-Jährige dem jungen Mann gegen die Beine und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Als eine 22-jährige Syrerin, die den 17-Jährigen begleitete, schlichten wollte, beleidigte der 35-Jährige auch sie. Gegen den Angreifer wird wegen Beleidigung und Körperverletzung ermittelt.

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Vier Männer haben am Abend an der zentralen Umsteigestelle Heinrichstraße einen 26-jährigen Geflüchteten aus Syrien geschlagen und im Gesicht verletzt. Er musste zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei konnte in Tatortnähe vier tatverdächtige Deutsche feststellen.

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Ein Geflüchteter aus Afghanistan ist mit mehreren Freunden am frühen Abend in der S-Bahn unterwegs. Auch ein kräftiger 40 Jahre alter Mann und eine 28 Jahre alte Frau befinden sich im Abteil. Beide scheinen betrunken. Sie streiten sich. Der Geschädigte hört sie sagen: „Wo sind meine Zigaretten?“, „Wo ist mein Geld?“. Plötzlich gehen der Mann und die Frau auf ihn und seine Freunde zu. „Du hast mein Geld geklaut, du bist ein Ausländer“, sagten sie, so der Geschädifgte. Der Mann greift in die Taschen des Rucksacks, der einem der Freunde gehört.

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Nach dem Aussteigen aus einem Zug hat ein Unbekannter am S-Bahnhof Hebertshausen bei Dachau eine 21-jährige Asylbewerberin aus Eritrea angegriffen. Zunächst trat der Täter die junge Frau, die im siebten Monat schwanger ist und mit ihrem zweijährigen Kind unterwegs war, in die Wade. Als die Frau ihm daraufhin nachlief und ihn zu Rede stellen wollte, schlug der Täter der Frau gegen den Oberkörper und sprühte ihr Tierabwehrspray ins Gesicht. Die Frau musste wegen ihrer Augen- und Atemwegsreizungen in eine Klinik verbracht werden.

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Drei deutsche Männer drangen am Sonntagabend in eine Unterkunft für minderjährige Asylbewerber ein. Die Männer befanden sich auf dem Rückweg von einem Volksfest und hätten sich laut Eigenangaben von Musik aus dem gebäude gestört gefühlt. Im Gebäude begannen sie eine Schlägerei mit mehreren Bewohnern, die sich gegen die Männer verteidigten. Anschließend verlagerte sich die Schlägerei vor das Gebäude. Eintreffende Beamte mussten Verstärkung anfordern und Pfefferspray einsetzen. Die drei Männder waren laut Polizeiangaben angetrunken, zwei von ihnen seien bekannte Rechtsextremisten.

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Laut eigenen Angaben wurde ein 23-jähriger Asylbewerber auf dem Bahnhofsvorplatz in Schwindegg von vier bislang unbekannten männlichen Tätern zunächst angepöbelt und beleidigt und anschließend zusammengeschlagen und getreten. Der Geschädigte trug mehrere Verletzungen davon. Er zeigte diese Tat am Tag darauf bei der Polizei an, die nun Zeugen sucht.
 

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Drei irakische Flüchtlinge wurden an einem Autoscooter auf einer Kirmes in Werl von zehn Männern angegriffen und verprügelt. Die Opfer kannten die Angreifer nicht und können sich den Grund für den Angriff laut Polizeiangaben nicht erklären. Es gebe jedoch bislang keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund, weshalb der Staatsschutz auch nicht ermittle. Zwei der drei Angegriffenen mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

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Ein unbekannter Täter soll in Berlin Neu-Hohenschönhausen zwei elf- und zwölfjährige syrische Jungen zuerst rassistisch attackiert und dann tätlich angegriffen haben. Er soll die Jungen zunächst auf ihre Herkunft angesprochen und einen der beidne dann an der Schulter festgehalten haben. Er soll beiden Jungen mit dem Tod gedroht haben. Als der zweite Junge versucht hat, seinen Bruder durch Tritte zu befreien, soll der Täter beide Jungen durch Kratzen und Treten verletzt haben. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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Ein 34-jähriger Syrerund sein 13-jähriger Sohn wurden bei einem Angriff leicht verletzt. Ein Mann hatte an einem Fensterrollo der Wohnung des Syrers gerüttelt. Als dieser daraufhin die Hauseingangstür öffnete, zeigte der Tatverdächtige den Hitlergruß und skandierte Parolen. Daraufhin kamen zwei weitere Personen dazu, einer einer davon schlug den 13-jährigen Sohn, der andere schlug dem 34-Jährigen ins Gesicht. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen vorläufig festnehmen.

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Ein 20-jähriger Syrer wurde zunächst geschlagen und anschließend mit einer zerschlagenen Flasche im Gesicht verletzt. Zunächst wurde der 20-Jährige in einer Straßenbahn zunächst von einer Frau beleidigt und mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Als er daraufhin die Straßenbahn verließ, wurde er von der Frau und ihrem männlichen Begleiter verfolgt. Nach einer verbalen AUseinandersetzung griff der Mann zu eienr zerschlagenen Flasche und verletzte den Syrer damit im Gesicht. Die Polizei konnte beide Täter fassen.
 

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