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Tätlicher Übergriff/Körperverletzung

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Ein Unbekannter hat am Mittwoch am Sonnenberg auf einen 10-jährigen Jungen aus Afghanistan geschossen. Das Kind erlitt eine blutende Wunde am Oberschenkel, die ambulant behandelt werden musste. Offenbar benutzte der Täter eine Druckluftwaffe. Darauf lässt eine von der Polizei gefundene rosafarbene Plastikkugel schließen, die als Geschoss infrage kommt. Der Schütze konnte bislang nicht ermittelt werden. Der Staatsschutz ermittelt und schließt ein rassistisches Motiv nicht aus.

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Aus der Antwort des Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der Partei Die Linke zu Straftaten gegen Asylsuchende und ihre Unterkünfte geht hervor, dass die zuständige Polizeidirektion wegen Körperverletzung ermittelt und diese Straftat als “politisch motivierte Kriminalität – rechts” einordnet. Wie viele Verletzte es gab, ist den Angaben nicht zu entnehmen.

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Ein Mann, bekleidet mit einem Trump-Shirt, soll mit einer Schleuder eine Stahlkugel auf den Oberkörper eines 15-Jährigen aus Äthiopien geschossen haben. Der Geschädigte erstattete bei der Polizei Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den unbekannten Täter.

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Zwei Männer aus Afghanistan waren verabredet, um mit ihrem PKW eine Ladung Steine abzuholen. Allerdings verwies sie ihr Navigationsgerät wohl an eine gleichlautende Adresse in Neutrebbin. Als sich die Männer dort bemerkbar machten, wurden sie von mehreren Personen geschlagen und rassistisch beleidigt. Die beiden Angegriffenen flüchteten daraufhin mit ihrem Auto, wurden jedoch verfolgt und in Gusow angehalten. Wieder bekamen sie Schläge und erlitten so leichte Verletzungen. Die Angreifer verschwanden danach.

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Ein 14-jähriger Geflüchteter aus dem Irak wartete mit anderen Jugendlichen an einer Haltestelle, wo er von einem Mann angegriffen wurde. Die Gruppe flüchtete daraufhin. Allerdings kamen ihnen zwei weitere Männer und eine Frau entgegen, die sie ebenfalls bedrohten. Zeugen gingen dazwischen.

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Drei Asylsuchende aus Somalia, Äthiopien und Eritrea im Alter von 20 bis 33 Jahren waren am Abend auf Fahrrädern unterwegs, als sie vom Fahrer eines vorbeifahrenden Auto attackiert wurden. Laut Polizei fuhr der Mann sein Auto so dicht an den Männern vorbei, dass einer von ihnen vom Fahrrad springen musste. Der PKW fuhr sich demnach auf einer Bordsteinkante fest und die Fahrzeuginsassen flüchteten. Noch am gleichen Abend konnte die Polizei zwei tatverdächtige Deutsche im Alter von 20 und 25 Jahren vorläufig festnehmen. Sie sollen der Polizei bereits bekannt sein.

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Laut Polizei attackierte am Abend eine Gruppe von 15 bis 20 teils vermummten Jugendlichen eine Gruppe von Asylsuchenden. Zunächst seien die vier Asylsuchenden umkreist und rassistisch beleidigt worden. Zwei der Asylsuchenden konnten fliehen, die beiden anderen wurden geschlagen, getreten und weiter rassistisch beschimpft. Die beiden Geschädigten im Alter von 16 und 19 Jahren mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Staatsschutz ermittelt.

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Eine Zeugin beschreibt gegegenüber der Zeitung Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA) einen Vorfall mutmaßlicher Polizeigewalt gegen einen Asylsuchenden. Die Frau war Zeugin des Vorfalls und hat gegen den Beamten Anzeige erstattet. Der beschuldigte Polizist war gegen Mitternacht „zur Unterstützung einer Rettungswagenbesatzung gerufen worden“, wie ein Polizeisprecher gegenüber der HNA bestätigt. Bei der medizinischen Versorgung des alkoholisierten Geflüchtete sei es „wegen dessen renitenten Verhaltens zu Problemen gekommen“.

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In der Nacht kam es an der Straßenbahnhaltestelle am Rennbahnkreuz laut Polizei "zu einer Auseinandersetzung". Auf Anfrage der Mitteldeutschen Zeitung teilte ein Polizeisprecher mit: "Kurz vor 1 Uhr waren zwei Gruppen aneinandergeraten. Zunächst sollen zwei Syrer im Alter von 21 Jahren beleidigt und später dann von drei Tätern angegriffen worden sein." Einer der Geschädigten wurde mit schweren Gesichts- und Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Informationen der Mitteldeutscher Zeitung schwebte er zwischenzeitlich in Lebensgefahr.

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Eine Gruppe Deutscher attackierte eine Gruppe von Geflüchteten aus Syrien. Laut Polizei sollen ein 24-jähriger Deutscher und eine 27-jährige Deutsche zwei Glasflaschen in Richtung einer 47-jährigen Syrerin geworfen haben, wobei eine der geworfenen Flaschen die Frau am Arm traf und leicht verletzte. Daraufhin lieferten sich die deutsche und die syrische Frau laut Polizei eine laut Polizei "körperliche Auseinandersetzung", bei der auch die 27-jährige Deutsche leicht verletzt wurde. Die Polizei trennte die beiden aus fünf Deutschen und sechs Syrern bestehenden Gruppen anschließend.

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