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News

  • Meldungen

    Chaos um "Aktion Noteingang"

    Die Berufsbildenden Schulen „Conrad Tack“ in Burg, Sachsen-Anhalt, wollten mit dem Aufkleber „Aktion Noteingang“ zeigen, dass Betroffene von rassistischer Gewalt bei ihnen Hilfe finden. Doch genau dieses Vorhaben wurde jetzt vom Landratsamt, dem Träger der Schule, aus Imagegründen untersagt....
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  • Meldungen

    Unpolitischer Fußballrock?

    Darunter fällt die Band „Kategorie C- Hungrige Wölfe“ sicherlich nicht. Die meisten Texte sind rassistisch und Gewalt verherrlichend, zudem bestehen enge Verbindungen zur neonazistischen Szene. In Berlin wurde letztes Jahr ein Konzert von KC verhindert. Für den Herbst sind wiederum Konzerte geplant.
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  • Reportagen

    Dresden in Bad Nenndorf?

    Am 14. August wollen mehr als Tausend Neonazis durch Bad Nenndorf marschieren, um die Geschichte zu verdrehen. Ihre Gegnerinnen und Gegner wollten dies mit einer Blockade verhindern. Durch einen üblen Urteilsspruch verbietet das Verwaltungsgericht Hannover nun die Gegendemonstration.
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Debatte

  • Kommentare

    Lob und Notwendigkeit der Asymmetrie

    Schubladen machen das Leben bequemer. Die hiesigen Debatten um „den Islam“ sind geprägt von vereinfachenden Kategorisierungen. Zur nationalen Funktion der Islam-Debatten in Deutschland. Ein Kommentar.
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  • Interviews

    „Der alltägliche Rassismus ist beunruhigend“

    Vietnamesen gelten in Deutschland als vorbildliche Migrantengruppe und werden daher medial und politisch kaum beachtet. Tamara Hentschel vom Berliner Verein Reistrommel e.V. berichtet im Interview sowohl von Alltagsrassismus und gewalttätigen Übergriffen als auch von Konflikten innerhalb der...
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  • Kommentare

    Wie viel Demokratie steckt in den Kinderschuhen?

    Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Manuela Schwesig hat einen Erlass herausgegeben, der neuen Kita-Trägern auferlegt, eine Auskunft zu geben, ob sie auf Grundlage der Freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Ob das wirklich die Lösung ist kommentiert Anetta Kahane, Vorsitzende der...
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Symbol für Printversion Symbol Seite versenden Über uns

Was ist die stern-Aktion MUT gegen rechte Gewalt?

MUT-stern Aktion Logo

Seit nunmehr neun Jahren gibt es die stern-Aktion "Mut gegen rechte Gewalt". Sie verfolgt zwei wesentliche Ziele: Sie ermutigt zu mehr Zivilcourage und leistet Initiativen unbürokratische Hilfe gegen Rechtsextremismus. Mehr als 120 Projekte wurden bislang gefördert.

Besorgt durch immer neue Übergriffe gegen Menschen, die nicht ins Bild eines weißen Deutschen passen, rief der stern im August 2000 die MUT-Aktion ins Leben. Die stern-Chefredakteure Thomas Osterkorn und Andreas Petzold bitten ihre Leser seitdem, sich auch finanziell für friedliche und kreative Initiativen gegen Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland stark zu machen. Die Spendengelder fließen an die Amadeu Antonio Stiftung zur Weitergabe an kleine Initiativen gegen Rechtsextremismus und für demokratische Kultur. Eine besonders intensive Förderung erhält das Aussteigerprojekt für Neonazis "EXIT", das bislang mehr als 300 Rechtsextremisten half, aus ihrer sektenähnlich organisierten Szene herauszukommen.

Der stern hat damit der Amadeu Antonio Stiftung und ihren Partnerprojekten zu einer größeren Öffentlichkeit verholfen. Zahlreiche stern-Artikel haben seither über die Gefahren des Rechtsextremismus in Deutschland und gelungene Gegenprojekte informiert. Das MUT-Portal vertieft diese Berichterstattung tagesaktuell und ist die Website in Deutschland, die am kontinuierlichsten über Neonazismus aufklärt und ermutigt, dagegen vorzugehen.

Damit die "Mut"-Aktion weiterhin viele Projekte und Aktionen gegen Rassismus und Antisemitismus tatkräftig unterstützen kann, ist sie ständig auf neue Spenden angewiesen. Bitte helfen Sie uns!


Über uns: Über uns

Grußwort von Andreas Petzold

Petzold
In Berlin schlägt ein Betrunkener einen 33-jährigen Busfahrer nieder und äußert sich rassistisch. In Bayern beschimpft und bedroht ein 21-Jähriger im Zug einen Schwarzen, bis sich andere Mitfahrer schützend vor das Opfer stellen. In Brandis bei Leipzig stürmen 50 Neonazis...
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Was macht das MUT-Portal? Täglich nach dem Rechten sehen...

Tetsche-Karikatur zum MUT-Relaunch. Das Motiv ist gegen eine Briefmarkenspende auch als Postkarte erhältlich.


Das MUT-Portal ging am 29. April 2003 online. Es entstand mit einer Starthilfe des Software-Unternehmens SAP. Aktuell wird über Rechtsextremismus bundesweit informiert und aufklärt. Einen besonderen Platz haben bei der Berichterstattung Projekte und Initiativen. Sie machen "Mut gegen rechte Gewalt" zum Programm und erreichen über diese journalistische Webseite eine breitere Öffentlichkeit.

Vier gleichwertige Ziele werden verfolgt:

1. Information: Kontinuierliche und hintergründige Berichterstattung über das Ausmaß von Rassismus, Rechtsextremismus und Antisemitismus in ganz Deutschland, aber auch über Ursachenforschung, politische Gegenkonzepte und Gegenstrategien.

2. Ermutigung: Vernetzung von Gegeninitiativen und hervorgehobene Berichterstattung über vorbildliche Einzelpersonen, Initiativen und Gemeinden, die sich friedlich und kreativ gegen Rassismus und Extremismus engagieren: MUT macht Mut und schafft Öffentlichkeit besonders für kleine, engagierte zivilgesellschaftliche Projekte vor Ort

3. Erste Hilfe: In der Redaktion melden sich nahezu täglich Betroffene von Gewalt, potenzielle Aussteiger, Familien und Freundinnen von Rechtsextremen, die um Ratschläge bitten und um Kontakte zu Initiativen. Aber auch Lokalpolitikerinnen, Schuldirektoren, Sportvereine, Künstlerinnen, Sozialarbeiter, Geschäftsleute und Multiplikatorinnen fragen um Rat, vor allem, wenn sie erstmals mit dem Themenkomplex Rechtsextremismus zu tun haben.

4. Coaching: Die MUT- Redaktion schult Lokal- und vor allem Schülerzeitungsredakteure im sicheren Umgang mit dem Thema Rechtsextremismus und veranstaltet Workshops in Schulen. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Jugendpresse Deutschland entstand Anfang 2007 die bundesweite Schülerzeitung "politikorange extrem*" über Wege aus dem Rechtsextremismus. Eine Fortsetzung folgte 2008 mit einem MUT-Handbuch für Zivilcourage von Schülern für Schüler.

MUT wurde am 9.11.2007 relauncht.

MUT wurde 2006 nominiert für den 'Grimme Online Award' im Bereich ''Information'' und 2007 ausgezeichnet mit dem 'Alternativen Medienpreis' der Nürnberger Medienakademie. 2008 wurde MUT zum "besonderen Ort" im Rahmen der Aktion "Deutschland, Land der Ideen" und für das MUT-ABC ausgezeichnet vom Bündnis für Demokratie und Toleranz.


Redaktion :

Sarah Schulz
030 / 240 886 14
sarah.schulz(ät)amadeu-antonio-stiftung.de

Journalistische Redaktionspraktika (min. drei Monate) sind möglich.
Bewerbung bitte mit Lebenslauf und kurzer Motivation.

Anfragen und Leserbriefe an:

mut(ät)amadeu-antonio-stiftung.de
oder nutzen Sie unser Kontaktformular
oder schreiben Sie an:

MUT
c/o Amadeu Antonio Stiftung
Linienstr. 139
D- 10115 Berlin
Tel.: 030 / 240 886 10/4
Fax: 030 / 240 886 22


Projekte

  • Mutmacher aus MV

    Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern

    Kein Ort für Neonazis in Mecklenburg-Vorpommern
    Am 4. September 2011 finden in Mecklenburg-Vorpommern Landtags- und Kommunalwahlen statt. Von der Wahl erhofft sich die NPD einen Wiedereinzug in den Landtag. Die Kampagne „Kein Ort für Neonazis“ der Amadeu Antonio Stiftung will das verhindern.
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  • Mutmacher aus Sachsen

    Wider die Gleichgültigkeit - Keine Duldung brauner Umtriebe in Riesa

    Stadt Riesa
    Die Region Riesa zeigt mit dem „Riesaer Appell“, dass sie sich breit gegen die braunen Umtriebe aufstellt. Allerdings wissen die Initiatorinnen und Initiatoren, dass ein Appell nicht ausreicht. Deswegen fand am 17.August ein Treffen der Engagierten statt.
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  • Aktuelle Aktionen

    Mit Respekt im Netz

    361° Respekt
    Am 25. August startet der youtube-Wettbewerb "361° Respekt". Jugendliche können kreative Videos zum Thema machen und hochladen. Was heißt für Euch Respekt? Der Hauptgewinn: backstage mit den Fantastischen Vier!
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Service

  • Bücher

    Die Berliner rechtsextreme Szene: Gewalttätige Aktionen und inhaltliche Schwäche

    Berliner Zustände 2009
    Mit dem Lokal „Zum Henker“ in Schöneweide schuf sich die rechtsextreme Szene Berlins 2009 einen ihrer wichtigsten Treff- und Anlaufpunkte. Für den Erhalt dieser Infrastruktur gelingt es ihr ihre Anhänger/innen spektrenübergreifend zu mobilisieren und Geschlossenheit zu demonstrieren. Daraus...
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  • Bücher

    Das gab’s alles

    AS-Ausstellung DDR
    Die Ausstellung „Das hat’s bei uns nicht gegeben!“ - Antisemitismus in der DDR der Amadeu Antonio Stiftung ist ein großer Erfolg. Nun gibt es ein Buch, mit Artikeln über deren Themen bisher kaum jemand sprach. Die Präsentation des Buches findet am 24. August 2010 statt. „Das hat’s bei uns nicht...
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  • Bücher

    1:0 für Toleranz

    cover broschüre
    Nicht nur das Runde muss ins Eckige beim Fußball, sondern manchmal auch vorurteilsfreies Denken in intolerante Köpfe. Wie das gelingt zeigt die Broschüre „Dieses Spiel dauert länger als 90 Minuten“ des Berliner Fußball-Verband und des Vereins für Demokratische Kultur in Berlin.
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