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Projekte

  • Mutmacher aus Sachsen

    Wider die Gleichgültigkeit - Keine Duldung brauner Umtriebe in Riesa

    Die Region Riesa zeigt mit dem „Riesaer Appell“, dass sie sich breit gegen die braunen Umtriebe aufstellt. Allerdings wissen die Initiatorinnen und Initiatoren, dass ein Appell nicht ausreicht. Deswegen fand am 17.August ein Treffen der Engagierten statt.
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  • Aktuelle Aktionen

    Mit Respekt im Netz

    Am 25. August startet der youtube-Wettbewerb "361° Respekt". Jugendliche können kreative Videos zum Thema machen und hochladen. Was heißt für Euch Respekt? Der Hauptgewinn: backstage mit den Fantastischen Vier!
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  • Mutmacher aus Sachsen

    2 x 10.000 Euro für sächsische Projekte!

    Das Engagement gegen Rechtsextremismus ist wichtig und muss belohnt werden! Jährlich honoriert der Sächsische Förderpreis für Demokratie couragierte Projekte. Zu gewinnen gibt es 2 x 10.000 und 8 x 500 Euro. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2010. Der sächsische Ministerpräsident ist...
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  • Aktuelle Aktionen

    Ausschreibung: 5000 Euro für zivilgesellschaftliches Engagement!

    Bis zu 5000 Euro für ehrenamtliche Initiativen, vergibt auch dieses Jahr wieder das Bündnis für Demokratie und Toleranz. Bewerbungsschluss ist der 20. September 2010.
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  • Mutmacher aus Baden-Württemberg

    Wie bildet sich eine Bewegung gegen Neonazis?

    Breites Antifa-Bündnis und jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft sind die Grundlage für eine aktive Anti-Nazi-Politik in Mannheim.
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  • Aktuelle Aktionen

    Aufkleber gegen Nazis

    Schon mal eine Idee für einen Sticker gegen Neonazis gehabt, aber kein Geld, um ihn drucken zu lassen? Dann einfach noch bis zum 15. August am Wettbewerb „Sticker Gegen Rechts“ teilnehmen. Der Gewinner bekommt das Motiv 1.000 Mal gedruckt.
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  • Aktuelle Aktionen

    Vor einem Jahr...

    ...wurde Marwa El-Sherbiny im Landgericht Dresden von Axel M. erstochen. Der Bürger.Courage e.V. gedenkt ihr mit der Installation "18 Stiche".
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  • Mutmacher aus Sachsen

    „Appell aus Riesa“ zeigt Neonazis ihre Grenzen

    Die NPD will die Deutungshoheit über die Jugendarbeit in Riesa übernehmen. Fachkräfte der sozialen Arbeit formulieren wertegeleiteten Grundkonsens gegen diesen NPD-Versuch.
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  • Aktuelle Aktionen

    The Party is Over - "Rock für Deutschland" in Gera

    Nachdem im letzten Jahr ca. 4000 Neonazis in das thüringische Gera kamen, will dieses Jahr ein breites Bündnis das Nazifest „Rock für Deutschland“ verhindern.
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  • Mutmacher aus MV

    Rostock: Ein Nazi-Laden geht, ein Nazi-Laden kommt

    Am 31. Mai ziehen sowohl der Nazi-Klamottenladen „Dickkoep“ als auch das NPD-Büro aus der Kröpeliner-Tor-Vorstadt in Rostock aus. Ein Bündnis hatte Jahre lang immer wieder protestiert.
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Im Saarland gegen Rassismus

Die Kampagne „Laut gegen Nazis“ präsentiert gemeinsam mit der DGB Jugend, EXIT Deutschland, dem Regionalverband Saarbrücken, der Amadeu Antonio Stiftung und vielen anderen die Antirassismuswochen vom 15. bis 28. März 2010 in Saarbrücken. Mit viel Engagement und Leidenschaft wird im Jugendzentrum Försterstraße und im Café Exodus der Aufstand gegen Rassismus und Antisemitismus geprobt. Die Schirmherrschaft hat der saarländische Ministerpräsident, Peter Müller, übernommen.


Der Rechtsextremismus ist in einigen Teilen des Saarlandes zur erschreckenden Normalität geworden. Die Gründe dafür sind vielschichtig und Aktionen gegen Rechts nur spärlich anzutreffen. Ullrich Clemens vom Bildungs- und Forschungsnetzwerk Saar-Lor-Lux meint im Interview: „Im Saarland gibt es wenig Proteste, wenig öffentliche Diskussion, wenig bürgerliches Engagement gegen Nazi-Aktivitäten“. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sollen das ändern.

Multikulturelles Zentrum in Saarbrücken

Das Jugendzentrum Försterstraße und das Café Exodus sind ein kleines Einod in Saarbrücken. Hier ist es bunt, hier treffen sich viele Jugendliche. Es ist der beste Ort um das Saarland bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15. bis zum 28. März zu repräsentieren. Unter dem Motto „alle anders, alle gleich“ werben bundesweit unzählige Aktionen für eine Gesellschaft ohne Diskriminierungen, gegen Rassismus. Auch im Saarland sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angeregt werden, sich mit der Geschichte sowie der Aktualität von Rassismus auseinanderzusetzen.

Prominente Gäste

Bei so viel Engagement lässt prominente Unterstützung nicht lange auf sich warten. D-Flame von den Brothers Keepers, Serdar Somuncu, Noah Sow und Oku & THE REGGAEROCKERS werden auf mehreren Konzerten zu hören sein. Darüber hinaus haben der Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und der saarländische Ministerpräsident Peter Müller die Schirmherrschaft für die Internationalen Wochen gegen Rassismus in Saarbrücken übernommen. Müller dazu wörtlich: „Vor allem unsere Jugend müssen wir sensibilisieren gegen solche menschenverachtende Ideologien. Wir müssen unsere Zivilgesellschaft stärken, damit sie sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus wendet.“.

Vielfältiges Programm


In diesem Sinne haben die Veranstalterinnen und Veranstalter ein breites Programm mit Infoveranstaltungen, Diskussionen und viel Abwechslung erstellt. Aussteiger aus der rechten Szene und Opfer rechter Gewalt, wie Tibor Sturm, kommen gleichermaßen zu Wort. Der Kampagnenleiter Jörn Menge macht deutlich, dass im Rahmen der Antirassimuswochen nicht nur das Thema Rassismus beleuchtet wird: „Themen wie Ausgrenzung, Antisemitismus, Homophobie und das Streben nach nationalem Gebaren unter dem Vorbild der alten Nazis, werden ebenfalls Thema sein“. Vielfalt ist die Devise für die kommenden Antirassismuswochen und so soll sich auch das Saarland „für ein tolerantes Miteinander - für den Schutz von Minderheiten in unserer Gesellschaft – für eine demokratische Kultur in Deutschland.“ engagieren, so Ministerpräsident Müller. Es bleibt die Hoffnung, dass sich somit viele Saarländer zu mehr Engagement gegen Menschenfeindlichkeit inspirieren lassen.

Von Tilman Tzschoppe


12.03.2010

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