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Zivilgesellschaft begrüßt neuen Innenminister

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Ulbig in der Ausstellung Antisemitismus in der DDR
Markus Ulbig, bis dato Oberbürgermeister von Pirna, wird neuer Innenminister in Sachsen. Er ist in der Kommunalpolitik besonders durch sein konsequentes Engagement gegen Rechtsextremismus aufgefallen.
 
Mit neuem Elan möchte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) das Land regieren. Vier neue Minister stellte er heute vor, darunter auch eine Überraschung, die über Parteigrenzen hinweg begrüßt wird. Markus Ulbig wird neuer Innenminister des Freistaats. Der Verwaltungsexperte ist seit 2001 Oberbürgermeister in Pirna in der Sächsischen Schweiz. Ulbig habe sich "vor allem durch sein konsequentes Engagement gegen Rechtsextremismus ausgezeichnet", lobt der Grüne Abgeordnete Miro Jennerjahn die Entscheidung.
 
Aktion Zivilcourage freut sich!
Bei der Aktion Zivilcourage Pirna ist man über die Ernennung Ulbigs sehr erfreut und sprach von einem „hoffnungsvollen Zeichen“, dass Rechtsextremismus ernstgenommen werden würde. Die Aktion Zivilcourage Pirna ist seit 1998 für die Stärkung von Demokratie und Toleranz im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge aktiv. Auch Friedemann Bringt vom Kulturbüro Sachsen sieht darin ein positives Signal, weil Ulbig jemand sei, der sich schon lange mit dem Problem beschäftige.
 
 
 
Foto: Ulbig mit Vorgänger Buttolo in der Ausstellung: "Das hat es bei uns nicht gegeben! Antisemitismus in der DDR" (markus-ulbig.de); Text: Sebastian Brux