Das Portal
gegen Neonazis
Ein Projekt des Magazins stern und der
Ein Neonazi schlug am Sonntag in den frühen Morgenstunden einen türkischstämmigen Taxifahrer zusammen. Der NPD-Funktionär Norman Bodin schaute zu. Am Tag davor, gab es in München eine Neonazidemonstration. Obwohl die Demonstrierenden, wie auf Fotos ersichtlich, mit Schlagstöcken bewaffnet waren, wurde die Demonstration nicht aufgelöst
Nach einem Konzert der Rechtsrockband "Kategorie C-Hungrige Wölfe" haben 20 Konzertbesucher einen zufällig vorbeikommenden Punk schwer verletzt. Acht der Angreifer waren mit Baseballschlägern bewaffnet. Als er am Boden lag, traten sie gezielt auf seinen Kopf ein. Der Verfassungsschutz wusste offenbar von dem Auftritt der Band.
Zwei Neonazis beleidigten einen 23-jährigen Angestellten und einen 17-jährigen Schüler und fügten dem 23-Jährigen durch einen Faustschlag ins Gesicht Verletzungen zu. Ausschlaggebend für den Angriff war das äußere Erscheinungsbild der Opfer, die von den Tätern als "Zecken" angegangen wurden. Einer der beiden 22- und 29-jährigen Täter trug zudem den Schriftzug "Polizei SA, SS" auf seiner Jacke.
Gegen 2:30 Uhr in der Nacht schlug eine Neonazi-Frau einem Punk eine Bierflasche an den Kopf. Dem Angriff war ein Streit zwischen dem 41-jährigen Opfer und der 21-jährigen Täterin vorausgegangen. Das Opfer erlitt eine Platzwunde am Kopf und wurde im Krankenhaus behandelt.
Gegen 3:30 Uhr fuhr ein 22-jähriger Neonazi mit seinem Auto in die Menge eines Volksfestes und fügte dabei drei Festteilnehmern schwere Prellungen und Quetschungen zu. Zuvor war es ausgelöst durch Provokationen anwesender Neonazis zu einer Massenschlägerei gekommen.
An der Kreuzung des U-Bahnhofs Eberswalder Straße fügten drei Neonazis einem jungen Mann marrokanischer Herkunft massive Verletzungen zu. Der 23-Jährige hatte zuvor eine junge Frau nach dem Weg gefragt, woraufhin die Neonazis ihn beleidigten und schlugen. Als er bereits am Boden lag, traten sie mehrfach auf ihn ein. Das Opfer wurde mit einem Nasenbruch und einer schweren Verletzung des Halswirbels in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei fahndet nach den 20- bis 25-jährigen Tätern.
Drei Jugendliche sind in Friedrichshain rassistisch angegriffen worden. Die 15- und 16-Jährigen waren in der Nacht zu Donnerstag am S-Bahnhof Frankfurter Allee unterwegs, als sie zunächst von drei Männern mit Steinen beworfen wurden. Anschließend beleidigten die Angreifer im Alter von 34 und 36 Jahren ihre Opfer mit antisemitischen Parolen und schlugen einem Jugendlichen ins Gesicht. Die Polizei nahm im Zuge ihrer Ermittlungen die drei Erwachsenen fest.
Zwei Scheiben des Bürgerbüros der Bundestagsabgeordneten Halina Wawzyniak (LINKE) am Mehringplatz wurden mit Pflastersteinen eingeschmissen. Das Büro war bereits im Mai 2011 angegriffen worden. Hinter dem Anschlag werden rechtsextreme Täter vermutet.
Eine Gruppe Neonazis hat in der Neujahrsnacht auf dem Ratzeburger Markt "Sieg Heil"-Rufe skandiert und einen Polizisten angegriffen. Die Frontscheibe eines Polizeiautos wurde durch einen Flaschenwurf beschädigt. Zunächst hätten zwei Beamte etwa 10 bis 15 Neonazis gegenübergestanden. Ein Beamter sei von seinem Kollegen getrennt und geschubst worden. Vier Männer im Alter von 17 bis 30 Jahren kamen in Polizeigewahrsam.
In der Neujahrsnacht gegen 2:30 Uhr kam es laut Polizeibericht zu einer Schlägerei zwischen Linken und Neonazis in einer Gaststätte, bei der fünf Menschen verletzt wurden. Ein Mann, der die Gruppen trennen wollte, wurde von den Neonazis zusammengeschlagen und noch am Boden liegend mit Stiefeln getreten. Der 31-Jährige erlitt schwere Verletzungen im Gesicht. Bei der Schlägerei wurden auch vier Personen aus dem linken Spektrum leicht verletzt. Mehrere Personen wurden vorübergehend festgenommen.
Kein Anspruch auf Vollständigkeit