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    Die alte Frau und die Rapper

    Esther Bejanaro, die 86jährige Mitbegründerin und Vorsitzende des Auschwitz-Komitees, geht auf Tour mit der Microphone Mafia. Zusammen stellen sie ihre neue CD vor. Bejanaro stimmte sofort zu, als die Kölner Rap-Band bei ihr anfragte, ob man nicht ein gemeinsames Musikprojekt gegen Rassismus und...
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  • Mutmacher aus Berlin

    Bündnis Neukölln setzt auf die Jugend

    Das Bündnis Neukölln: miteinander für Demokratie, Respekt und Vielfalt, gibt seine Auftaktveranstaltung in der Evangelischen Schule Neukölln. Vor dem Hintergrund neonazistisch motivierter und organisierter Gewalttaten im Bezirk, hat sich das Bündnis eine Sensibilisierung gegenüber...
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    Ausstellung durch Neonazi-Brandanschlag zerstört

    Die Ausstellung „Residenzpflicht - Invisible Borders“ verbrannte beim Anschlag auf das „Haus der Demokratie“ in Zossen am 23. Januar 2010. Materialkosten und ein halbes Jahr Arbeit sind zerstört. Die Ausstellung informierte mittels verschiedener Medien über die Einschränkung der Bewegungsfreiheit...
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  • Aktuelle Aktionen

    Laut gegen Nazis im Radio

    Zwei volle Tage Sendezeit wird es auf laut.fm gegen Neonazis geben. Am 12. und 13. Februar tummeln sich wie jedes Jahr tausende Alt- und Neonazis in Dresden. Damit Jugendliche klar stellen können, was sie von Nazis halten, sucht „Laut gegen Nazis“ Radiomacherinnen und Radiomacher.
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  • Aktuelle Aktionen

    Netz-gegen-Nazis.de diskutiert

    Seit einem Jahr gibt es das Netz gegen Nazis unter dem Dach der Amadeu Antonio Stiftung, um Informationen zum Thema Rechtsextremismus bereit zu stellen und Fragen der Leserinnen und Leser zu diskutieren und zu beantworten.
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    Was kann ich im Kindergarten gegen Rechtsextremismus tun?

    Diese Fragen beschäftigen Pädagoginnen und Pädagogen, die in Heimen, Kindergärten, und Grundschulen im Landkreis Ludwigslust arbeiten. 28 davon nehmen am Programm „AUGEN-BLICK MAL!“ teil, einem Angebot des Stiftungsprojektes „Lola für Lulu“ in Mecklenburg-Vorpommern
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  • Aktuelle Aktionen

    Es darf keine antisemitische Filmzensur in Hamburg geben!

    Im Oktober verhinderten linke Antiimperialisten in Hamburg die Vorführung von Claude Lanzmanns "Warum Israel" durch Drohungen und Gewalt. Am kommenden Sonntag soll der Film nun gezeigt werden. Die Amadeu Antonio Stiftung und viele Andere unterstützen das!
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    Gewinner von YouTube-Videowettbewerb werden im Kanzlerinnenamt ausgezeichnet

    Schülergruppen aus drei Bundesländern wurden am Donnerstag im Bundeskanzlerinnenamt für ihren Einsatz gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer ausgezeichnet.
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  • Aktuelle Aktionen

    RABATZ - lieber unbequem als rechtsextrem!

    Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) in Bayern hat auf den im Oktober und November stattfindenden Diözesankonferenzen ihre Kampagne „RABATZ – lieber unbequem als rechtsextrem“ gestartet.
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    Magdeburg schickt Bücher für Demokratie auf Reisen

    Meile der Demokratie wird von Bookcrossing-Aktion begleitet
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Kein Kölsch für Nazis!!

Sticker der Kölner Initiative Aufgestanden - Hingesetzt - Blockiert
In Köln haben sich mehrere Bündnisse gegründet, die an diesem Wochenende gegen den „Anti-Islamisierungskongress“ der Rechtsaußenbewegung „Pro Köln“ demonstrieren. Die größte Aktion heißt „Wir stellen uns quer - europäische Rassisten haben in Köln keinen Platz“. Doch auch 11.000 Bauchtänzer gehen auf die Straße. Und es passiert noch mehr:

Hier ein Überblick über die geplanten Aktionen, zur Teilnahme rufen Kölns Oberbürgermeister und zahlreiche Prominente auf, bis hin zur Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Köln. MUT wird am Montag ausführlich über den Verlauf berichten. Das ist geplant:

Wir stellen uns quer“: Gewerkschaften, Parteien, Kirchen und zahlreiche weitere Organisationen rufen für Samstag, 20. September, ab 9 Uhr zur Kundgebung auf dem Roncalliplatz auf. Es sprechen unter anderem Oberbürgermeister Fritz Schramma sowie Vertreter der Gewerkschaften und der katholischen Kirche. Tommy Engel und Band machen Musik. Nach der Kundgebung soll sich eine Menschenkette Richtung Heumarkt und Gürzenich bilden.

Die AG Arsch huh bestreitet für die Initiative „Wir stellen uns quer“ vor dem Gürzenich ab 11.30 Uhr ein Bühnenprogramm. Als Erstes spielen die Höhner, danach Köster und Hocker, Klee, die Zeltinger Band, Brings und schließlich BAP. Dazwischen wird es weitere Reden geben. Gerechnet wird mit 40.000 Teilnehmern.

11.000 Bauchtänzer für Köln: Unter dem Motto „Salamalaaf“ wollen mehrere Initiativen, Musiker, Stunksitzung und Geisterzug dem Kongress der Rechtsextremen kölsches B(r)auchtum entgegensetzen. Treffpunkt für verkleidete und unverkleidete Mitstreiter: Samstag, 20. September, 11.11 Uhr zwischen Rheingarten und Heinrich-Böll-Platz. Danach ziehen die bunten Tänzer Richtung Heumarkt. (Mobilisierung unter: http://www.11000baeuche.de/).

Aufgestanden, Hingesetzt, Blockiert: Das „Bündnis gegen Pro Köln“ hat angekündigt die Zugänge zum Heumarkt zu blockieren, um so das Treffen der Rechtsextremen und Rechtspopulisten zu verhindern. Treffpunkt ist am 20. September, 9 Uhr am Gürzenich.

Auch die Kirchen laden am Samstag, 20.September, um 12 Uhr in der Kirche St. Maria im Kapi tol und auf der Kundgebungsbühne am Gürzenich zu ökumenischen Friedensgebeten ein. Die Gebete stehen unter dem Motto „Köln sendet Friedensgrüße“.

Bereits am Freitag, 19. September sind in verschiedenen Stadtteilen Aktionen gegen den beginnenden „Anti-Islamisierungskongress“ geplant. Die Bezirksvertretung Nippes lädt um 9.30 Uhr zu einer öffentlichen Sitzung ins Bezirksrathaus (Neusser Straße 450), in dem wahrscheinlich zeitgleich eine „Pro Köln“-Veranstaltung stattfindet. In Ehrenfeld (ab 11 Uhr am Barthonia-Forum) und in Kalk (Kundgebung an der Kalker Post, 11 Uhr) formiert sich Protest gegen die geplante Stadtrundfahrt der Kongressteilnehmer. Der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister ruft ab 12 Uhr zur Mahnwache vor der Ditib-Moschee an der Inneren Kanalstraße auf.

Kein Kölsch für Nazis: In zahlreichen Kölner Kneipen finden im Rahmen einer Aktionswoche Konzerte, Lesungen und Informationsveranstaltungen statt. Am Mittwoch, 17. September, spielen unter anderem Philipp Oebel (Braustelle, Ehrenfeld), Björn Heuser (Gaststätte Severin, Severinsviertel) und Josué Avalos (Mannis Rästorang, Kwartier Latäng). Am Donnerstag, 18. September, treten ab 20 Uhr mehrere Künstler und Bands - darunter Banana Peel Slippers, Mikrophone Mafia, 2LHUD und Rolly Brings - in der „Werkstatt“ in Ehrenfeld (Grüner Weg 1b) auf. Zeitgleich spielen die Bläck Fööss, Rolly Brings, Klaus der Geiger und viele andere im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Am Freitag, 19. September, rockt die kölsche Rockabillyband Häckenjecks um 17.30 Uhr im Friseursalon „Haarem“ (Ubierring 56) und ab 21 Uhr „Em drügge Pitter“, Venloer Straße 416. Weitere Termine im Internet.
(Quelle: Kölner Stadtanzeiger vom 16.8.unter: http://www.ksta.de/html/artikel/1218660564720.shtml)

Dazu kommen zahlreiche Aktionen unabhängiger und autonomer Gruppen, nachlesbar u.a. auf den Websites:

- www.hingesetzt.mobi (s. Titelfoto)
- http://www.11000baeuche.de/
- http://september.web-republic.de/September/wordpress/
- http://umsganze.blogsport.de

propagandawebsite der Kongressveranstalter
Foto: Propagandawebsite der Kongressinitiatoren im Internet...

Aktuelles vom Freitag
: http://www.ksta.de/html/artikel/1221775307824.shtml
Prominentenaufrufe: http://www.ksta.de/html/fotolines/1221738800703/rahmen.shtml?1
Interview mit Kölns Bürgermeister: http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=sw&dig=2008%2F09%2F19%2Fa0107&cHash=e7bb2dffc9

In diesem Interview antwortet Kölns OB Fritz Schramma auf die Frage: "Ist es nicht ungewöhnlich, dass ein Oberbürgermeister gegen die Veranstaltung einer im Rat vertretenen Partei oder Vereinigung demonstriert?"

Fritz Schramma: "Mag sein, aber "pro Köln" ist ja auch keine demokratische Partei. Ich möchte nicht, dass sich auf Einladung dieser bräunlichen Truppe die Crème des Eurofaschismus in Köln trifft, um hier die Ausgrenzung von Minderheiten zu propagieren und Ängste zu schüren. 180 verschiedene Nationalitäten und rund 120.000 Menschen muslimischen Glaubens leben in Köln. Diese Stadt steht für den interreligiösen Dialog wie keine zweite ebenso wie für ein friedliches und freundschaftliches Zusammenleben. Ich möchte, dass das auch in Zukunft so bleibt. "

Zum Hintergund ein Kommentar von Jörg Aharon: http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/rechtsblog/das-merkwuerde-buendnis-von-pro-koeln-mit-und-gegen-islamisten/

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de / hk

16.08.2008

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