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    Am 13. Februar in Dresden: Erinnern & Handeln

    Am 13. Februar in Dresden: Erinnern & Handeln Friedensgebet für alle Menschen guten Willens Mit einem „Friedensgebet für alle Menschen guten Willens“ wollen Initiativen aus Kirchen und Zivilgesellschaft am 13. Februar 2010 an die NS-Vergangenheit Dresdens, die Opfer der Schoa und die...
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  • Chronik der Gewalt

    Die letzte Konsequenz

    Es ist die extremste Manifestation eines Menschenbildes, das auf Ungleichwertigkeit basiert. Nicht nur diskriminieren, nicht nur vertreiben, nicht nur verletzen – vernichten wollten die Verantwortlichen für die tödlichen Angriffe auf Migrantinnen und Migranten, Obdachlose oder linke Jugendliche....
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    Brandanschlag mit antiziganistischem Hintergrund in Sachsen – und der Umgang damit

    Einer Pressemitteilung der Opferberatung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. zufolge kam es bereits am 26. Dezember letzten Jahres zu einem Brandanschlag auf das Haus einer Sinti-Familie im nordsächsischen Klingenhain.
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    Dresden 2010 - Was ist wann und wo?

    Es ist schon viel über die Geschehnisse am Wochenende des 12. und 13. Februar über Dresden berichtet worden. Doch was genau ist wann und wo geplant? Welche Beteiligungsmöglichkeiten am Gegenprotest zur größten Alt- und Neonazidemonstration Europas gibt es?
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    Bespielhaft mutig

    Vergangenes Wochenende brannte das „Haus der Demokratie“ in Zossen vollständig ab. Ein 16jähriger mit rechtsextremem Hintergrund gestand die Brandstiftung. Schon seit der Eröffnung wird die Initiative von Neonazis bedroht. Wie macht die Initiative „Zossen zeigt Gesicht“ nun weiter? Wie verhält...
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    Schatten der Vergangenheit

    Am 27. Januar ist internationaler Holocaustgedenktag. 65 Jahre ist es her, dass das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde. Viele Gedenkveranstaltungen finden statt. Schon 1959 sagte Theodor W. Adorno: „Aufgearbeitet wäre die Vergangenheit erst dann, wenn die Ursachen des Vergangenen beseitigt...
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    Spontane Proteste gegen Razzien

    Am Dienstagnachmittag wurden bei Razzien der Polizei in Dresden und Berlin tausende Plakate und Flyer des Bündnisses „Nazifrei – Dresden stellt sich quer“ beschlagnahmt. Am Abend fanden in mehreren Städten spontane Proteste statt.
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    Berliner Bezirke gemeinsam gegen Rechtsextremismus

    Im Kampf gegen Rechtsextremismus werden alle zwölf Berliner Bezirke in Zukunft ihre Kräfte bündeln und einheitlich vorgehen. Im Anschluss an einen Fachaustausch im Roten Rathaus stellten gestern stellvertretend vier Bezirksbürgermeister/innen eine entsprechende gemeinsame Erklärung vor.
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    "Wir sind keine Tiere"

    Erneut kam es in Italien zu rassistischen Ausschreitungen. Erntehelferinnen und –helfer in Süditalien mussten vor der italienischen Bevölkerung in Sicherheit gebracht werden. Auch Sinti und Roma sind ständiger Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Was ist los in Italien?
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    Am 13. Februar in Dresden – Erinnern und Handeln

    Es ist mal wieder soweit: am 13. Februar 2010 treffen sich Alt- und Neonazis zu einem ihrer größten Aufmärsche in ganz Europa. Dagegen stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis. Tausende von Alt- und Neonazis ziehen durch Dresden – jedes Jahr ein sehr bedrohliches Bild. Anlass ist...
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NPD feiert "Fest der Völker" nicht in Jena

Altenburg auf der Karte
Das von der thüringischen NPD veranstaltete „Fest der Völker“ wird dieses Jahr nicht in Jena stattfinden. Die rechtsextremen Musiker und Redner wollen sich stattdessen in der Kleinstadt Altenburg treffen, die im äußersten Osten des Freistaates liegt. Anlass des Rückzugs aus der zweitgrößten Stadt Thüringens waren keine staatlichen Verbote, sondern der Widerstand der Zivilgesellschaft.

Von Christopher Egenberger

Am 11. Juni 2005 veranstaltete die NPD erstmals ihr „Fest der Völker – Für ein Europa der Vaterländer“. Dieses Rechtsrock-Festival fand bisher zweimal im thüringischen Jena statt und steht in einer Linie mit Veranstaltungen, wie dem „Thüringentag der nationalen Jugend“ oder dem „Rock für Deutschland“. Mit derartigen Festivals sollen insbesondere Jugendliche angesprochen und für die rechtsextreme Propaganda gewonnen werden. Auf aggressive Weise soll in den Zentren großer Städte rechter Lifestyle vorgelebt und so „national befreite Zonen“ geschaffen werden.

Darüber hinaus treffen hier führende Vertreter rechtsextremer Organisationen aus ganz Europa zusammen, womit die Veranstaltung als Begegnungsstätte einer „europäischen nationalen Front“ dienen soll, welche die NPD zu errichten versucht. „Für ein Europa der Vaterländer“, das Motto der Veranstaltung, verdeutlicht die Internationalisierungsbestrebungen der Partei durch die Übernahme des Ethnopluralismus-Konzepts der Neuen Rechten. Danach wird vordergründig jede Kultur geachtet, ihr aber gleichzeitig ein angestammter Platz in der Welt zugeordnet. „Fest der Völker“ war darüber hinaus der Titel des ersten Teils des Propagandastreifens, den Leni Riefenstahl über die Olympischen Spiele 1936 in Berlin gedreht hatte.

Das rechtsextreme Festival war bereits für zehn Jahre, bis ins Jahr 2015 in Jena angemeldet worden. Doch nun reagieren die Veranstalter auf den Widerstand, den sie von allen Seiten zu spüren bekamen. Dass sich die NPD nun zurückzieht, wertet Luise Zimmermann vom „Aktionsnetzwerk gegen Rechtsextremismus“ als einen Etappensieg, der besonderen Wert dadurch erhält, dass das „Fest der Völker“ nicht durch staatliche Verbote verhindert wurde, sondern durch die vielen Ankündigungen, sich dem Fest entgegenzustellen.

Auch Michael Ebenau vom „Aktionsbündnis gegen Rechts“ wertet die Verlegung des Festivals als Erfolg des breiten und erfolgreichen Widerstandes in Jena während der letzten Jahre, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass man nun Altenburg unterstützen müsse. Dass die Neonazis in Kleinstädten wie Altenburg ein leichtes Spiel vermuten, denkt auch der Jenaer Oberbürgermeister, Dr. Albrecht Schröter, und möchte seinem Altenburger Kollegen Unterstützung anbieten. Diese Hilfe wird nötig sein. Daher ist es gut, dass das Bürgerbündnis „Altenburg gegen Rechts“ bereits Kontakte zum Jenaer Netzwerk aufgebaut hat. Auch wenn es von großer Bedeutung ist, dass Rechtsextreme nicht die Zentren deutscher Großstädte als Bühne nutzen können, darf man ihnen doch auch keinen Rückzugsraum in der „Provinz“ überlassen. Altenburg liegt zudem strategisch günstig zwischen Leipzig, Chemnitz, Gera und Zwickau. Eine hohe Besucherzahl des "Festes der Völker" ist daher durchaus wahrscheinlich.

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de


05.08.2008

Kommentare

Was hat denn das mit "Mut gegen rechte Gewalt" zu tun? Von diesem Fest sind doch bisher nie Gewalttaten ausgegangen, oder? Auch habe ich gehört, die Veranstalter hätten dem Bürgermeister und anderen Vertrtern von "Gegen Rechts Initiativen" Redezeit eingeräumt, in der sie hätten versuchen können die junge Leute zu erreichen. Das haben alle abgelehnt, was schlichweg feige ist. Der ganze "Kampf gegen Rechts" ist nur noch lächerlich und ohne Rückhalt. Würde es wirklich um einen Kampf gegen Exremismus gehen, würde der linke Extremismus genauso behandelt und man würde das Gespräch mit den Leuten suchen.

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