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    Social Networking für Nazis

    Die NPD Parteizeitung „Deutsche Stimme“ ruft ihre Anhänger zum Eintritt in Soziale Netzwerke, wie StudiVZ oder facebook auf. Neonazis sollen demnach „raus aus den Hinterzimmern, raus auf die Straße, aber auch rein in die neuen sozialen Netzwerke des Internet.“
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    Den Wald vor lauter Bäumen nicht

    Am Montag, den 29. März, wurde ein klar antisemitischer und rechtsradikaler Vorfall von einem Amtsgericht als solcher nicht anerkannt. Niemand hat etwas gesehen. Neonazis gibt es nicht. Eine Gruselgeschichte aus Sonneberg.
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    "Wir geben keine Ruhe!"

    Der Angriff von 50 Neonazis auf Fans und Spieler des Roten Sterns Leipzig im sächsischen Brandis im vergangenen Jahr hat viele Schlagzeilen gemacht. Am 7. April soll das Spiel wiederholt werden. Der „Rote Stern“ und seine Unterstützerinnen und Unterstützer rufen zur Demonstration auf.
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    Volles Programm in Neuruppin

    Am 27. März wollen die „Freien Kräfte Neuruppin“ in der brandenburgischen Kleinstadt marschieren. Rund 50 Initiativen sowie Landes- und Bundestagsabgeordnete beteiligen sich an den Gegenprotesten.
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    Proteste in Lübeck

    Wie in Dresden findet in Lübeck jährlich ein „Trauermarsch“ von Neonazis statt. Mit etwa 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist er zu einem wichtigen Treffpunkt der Neonaziszene gewachsen. Ein breites Bündnis stellt sich dagegen. Am 27. März auf nach Lübeck.
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    Rassistisches Stelldichein in Duisburg

    Für die extrem rechten Parteien „Pro-NRW“ und NPD geht der Landtagswahlkampf in Nordrhein-Westfalen in die heiße Phase. Am kommenden Wochenende planen beide eine Reihe von Veranstaltungen in Duisburg und den Nachbarstädten. Verschiedene Bündnisse haben dagegen Widerstand angekündigt.
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    Ein Bürgermeister auf rechten Abwegen

    Arnstadt ist schon oft in die Schlagzeilen geraten. Im letzten Jahr fand dort der „Thüringentag der nationalen Jugend“ statt. Der Bürgermeister Hans Christian Köllmer macht nun durch Relativierung der Verbrechen des Dritten Reiches erneut auf sich und sein Städtchen aufmerksam.
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    Dokumentationszentrum bangt um seine Existenz

    Das „KdF-Seebad“ in Prora auf Rügen sollte während des Nationalsozialismus als Urlaubsort dienen. Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten dort unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten. Das „Dokumentationszentrum Prora“ informiert seit dem Jahr 2000 über die Geschichte des Seebads und die...
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    Veröffentlichung der Jahresstatistik 2009 über rassistische und rechtsextreme Vorfälle in Berlin

    Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von ReachOut, der Berliner Opferberatungsstelle und den bezirklichen Registern wurden am 9. März die Zahlen und Hintergründe rassistisch, antisemitisch, homophob und rechtsextrem motivierter Vorfälle und Übergriffe im Jahr 2009 vorgestellt. Insgesamt nahmen...
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    Projekte vernetzen sich gegen Neonaziübergriffe in Berlin

    In Berlin häufen sich Neonaziübergriffe. Schon Ende vergangenen Jahres gab es eine Angriffswelle auf verschiedene Initiativen und kulturelle Einrichtungen in Berlin-Neukölln. Seit Beginn 2010 werden in ganz Berlin nahezu wöchentlich Scheiben eingeschlagen oder bedrohende Graffiti gesprüht. Selbst...
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Marwas Mörder war NPD-Fan

Marwa mit ihrem Sohn

Marwa El-Sherbini ist das 142. Todesopfer rechter und rassistischer Gewalt in Deutschland seit 1990. Ihr Mörder, der 28-jährige Russlanddeutsche Alexander W. hatte vor seiner Tat in einem Dresdener Gerichtssaal das Wort ergriffen. Er sagte: Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein? Sie haben hier nichts zu suchen.“ Dann wurde er laut und drohte, „wenn die NPD an die Macht kommt, ist damit Schluss. Ich habe NPD gewählt“. Dann stach er 18 mal zu.

Von Holger Kulick

Die Bundesregierung bemühte sich am Freitag vergeblich, die politischen Folgen der Ermordung der jungen Ägypterin in Dresden zu minimieren. Außenminister Frank-Walter Steinmeier schrieb in einem Beileidstelegramm an seinen ägyptischen Kollegen Ahmad Ali Abul-Gheit: "Wir stehen dafür ein, dass sich in Deutschland jeder ungeachtet seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seines Glaubens sicher fühlt." Ausländerfeindlichkeit und Islamophobie hätten in Deutschland keinen Platz. Aber geschehen ist es eben doch:

“Haben Sie überhaupt ein Recht, in Deutschland zu sein? Sie haben hier nichts zu suchen“, hat der russlanddeutsche Täter  Alexander W. seinem Opfer, der Ägypterin Marwa El-Sherbini gesagt, bevor er hemmungslos auf sie einstach. Und:
„wenn die NPD an die Macht kommt, ist damit Schluss. Ich habe NPD gewählt".

Diesen Wortlaut  gibt der Berliner Tagesspiegel wieder. Ob Alex W. die NPD nicht nur gewählt hat, sondern auch mit ihr in Kontakt stand, sei offen.  Die sächsischen Sicherheitsbehörden würden nun prüfen, ob sich in dem Material, das sie bei der Durchsuchung der Wohnung von W. mitgenommen haben, braune Propaganda findet. „Viele Aussiedler wollen hundertfünfzigprozentige Deutsche sein“, sagt ein Sicherheitsexperte, „das macht sie anfällig für NPD-Parolen.“ Sie werden daher intensiv  von der rechtsextremen NPD umworben und marschierten vor zwei Jahren erstmals offensiv mit eigenem Transparent beim jährlichen Februar-Aufmarsch der NPD in Dresden mit.

Über den Täter recherchierte der Tagesspiegel weiter:


"Alex W. fühlte sich in Deutschland offenbar als Verlierer. In Russland hatte er einen Hauptschulabschluss und eine Lehre in Lagerwirtschaft gemacht. 2003 kam W. aus Perm, einer Stadt im Ural, in die Bundesrepublik. Er lernte rasch Deutsch, aber das war offenbar der einzige Erfolg in der neuen Heimat. Alex W. lebte in Dresden von Sozialhilfe und war zur Tatzeit Hartz-IV-Empfänger. Keine Stelle, keine Ehefrau, keine Kinder – W. entspricht ziemlich genau dem Klischee des frustrierten jungproletarischen Mannes, den das martialische, selbstbewusst erscheinende Auftreten von Rechtsextremisten fasziniert.

Unklar bleibt weiter, ob W. schon in Russland auf Ausländerhass und vor allem Islamophobie programmiert war. Die Staatsanwaltschaft Dresden wartet noch auf Informationen der russischen Behörden zum Lebenslauf des Täters. Sicherheitskreise nennen die kursierenden Gerüchte, W. oder ein Angehöriger habe als Soldat in Tschetschenien gegen Rebellen gekämpft, „potenziell plausibel“. Zumal die Tat nicht nur vom Hass des Täters kündet, sondern auch einer möglicherweise trainierten Schnelligkeit im Umgang mit einem Messer. In 32 Sekunden versetzte W. der Ägypterin 18 Stiche, außerdem verletzte er den Ehemann Elwy O. schwer."


Russlanddeutsche in der NPD

Foto: Vorsicht vor Verallgemeinerungen. Russlanddeutsche gelten zwar als stärker deutschnational als andere Zuwanderergruppen, und auch die NPD hat sich versucht, sich dieser Gruppe zu öffnen (das obige Foto entstand im Februar 2007 in Dresden). Es wäre aber voreilig zu sagen, dass Russlanddeutsche, wie der Täter von Dresden,  mehrheitlich rassistische Einstellungen haben. Sehr viel deutlicher ist wahrzunehmen, wie die NPD zunehmend Hass gegen den Islam schürt - auch der kürzlich ergangene Aufruf zu Mahnwachen vor Moscheen in Thüringen gehört dazu. Damit versucht die NPD Nutzen aus latenter Islamfeindlichkeit zu ziehen, die Wissenschaftler Teilen der Bevölkerung nachsagen. So nimmt nach Untersuchungen des Bielefelder Soziologen Wilhelm Heitmeyer die Ablehnung von Muslimen in Deutschland immer mehr zu. Im Jahr 2007 waren 29 Prozent eher oder voll und ganz der Meinung, Muslimen solle die Zuwanderung nach Deutschland untersagt werden. 39 Prozent stimmten eher oder voll und ganz der Aussage zu: "Durch die vielen Muslime hier fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land." Über 60 Prozent sagten, der Islam passe "überhaupt nicht" oder "eher nicht" in "unsere westliche Welt" und lasse sich nicht mit europäischen Werten vereinbaren.

Warum griff niemand ein?

Unterdessen sprach die Opferberatung des RAA Sachsen e.V. den Angehörigen und Freunden von Marwa El-Sherbini ihr tiefes Beileid über die menschenverachtende Tat aus: "Als Beratungsstelle für Betroffene rechter Gewalt sind wir fassungslos über den rassistischen Angriff auf das Leben der jungen Ägypterin". Der Tod von Marwa E. sei "der traurige Gipfel rechter Gewalttaten im Freistaat Sachsen". Und das Dilemma: Wieder schauten Menschen nur zu. Niemand ging dazwischen. Auch Richter und Schöffen nicht, nur der Anwalt warf einen Stuhl nach dem Täter.

Bereits vor einem Jahr beschimpfte Alexander W. die Dresdener Apothekerin als eine "Islamistin" und "Terroristin". Wegen Beleidigung war Alexander W. deshalb zu einer Geldstrafe von 750 Euro verurteilt worden. In der Verhandlung sollte es um die Berufung des Deutschrussen gehen. 18 mal stach er unvermittelt im Gerichtssaal auf die ungeschützte junge Mutter ein, bevor ein Wachmann hinzueilte - und auf den verzweifelten Ehemann der Ägypterin, den 32-jährigen Wissenschaftler Elwy Okaz, schoss - nicht auf den Täter.

Dazu Kati Lang von der Dresdener Beratungsstelle für Betroffenen rechter Gewalt: „Leider müssen wir, trotz vieler toleranter Menschen in Dresden, immer wieder feststellen, dass Rassismus und Diskriminierung in weiten Teilen der Bevölkerung auf Zustimmung stoßen. So sind speziell auch islamophobische Einstellungen, die in diesem Fall zu dem entsetzlichen Mord führten, Bestandteil ablehnender Haltungen und Aktivitäten.“

Fehlender Mut, Rassisten entgegenzutreten


Was der Dresdener Opferberatungsstelle der RAA aufstößt, sind jedoch nicht nur die rassistischen Beleidigungen, die  der Ausgangspunkt für die dramatische Tat am Landgericht waren, sie gehörten "leider zum Alltag". Noch gravierender sei, dass "viel zu selten umstehende Bürger und Bürgerinnen eingreifen, viel zu oft werden die Betroffenen allein gelassen". Zivilcourage als ein hohes demokratisches Gut erfordere aber  "von uns allen den Mut und die Entschlossenheit Rassismus entgegenzutreten".

Kati Lang weiter: „Es ist notwendig, dass die Stadt Dresden und insbesondere Frau Oberbürgermeisterin Orosz mit deutlichen Aussagen und Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus vorangeht. Eine klare Positionierung und die Unterstützung von Betroffenen rechter Gewalt sowie deren Angehörigen ist auch Aufgabe der Kommune. Ein ernsthaftes und langfristiges Engagement der Stadt Dresden konnten wir bisher leider kaum feststellen.“

Dabei gelte es, "rassistischen Einstellungen frühzeitig entgegenzutreten und diese nicht zu akzeptieren. Dies beinhaltet auch die Vermittlung eines objektiven Bildes über den Islam und nicht die unzulässige Verknüpfung einer Weltreligion mit terroristischer Bedrohung".

Gemeinsame Erklärung muslimischer Verbände

In einer gemeinsamer Stellungnahme äußerten die Verbände im Koordinationsrat der Muslime (KRM) tiefes Entsetzen über den Hass-Mord von Dresden. Im KRM sind die vier größten muslimischen Verbände Ditib, Islamrat, VIKZ und ZMD vertreten. In ihrer Mitteilung heißt es:

" Marwa ist das bisher tragischste Opfer unserer muslimischen Schwestern, die unter Demütigungen, Verdächtigungen und Diskriminierungen zu leiden haben. Marwa ist auch Opfer der Hetze und Verleumdungen, die spätestens seit der Zeit der Entscheidung zum Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und auf einschlägigen Internetseiten betrieben wird. Die insbesondere an ihrer Bekleidung erkennbaren muslimischen Frauen sind unterdessen weitgehend gesellschaftlich und menschlich abgewertet.

Wir rufen jetzt alle Muslime auf, in ihren Schweigemärschen unserer ermordeten Schwester friedlich trauernd zu gedenken. Wir appellieren an das Gute und die Gerechten in unserem Land, dass jeder an seinem Platz für die Liebe unter den Menschen und die Achtung vor der Glaubensüberzeugung jedes Einzelnen werben möge. Marwas Tod hat uns in Angst und Schrecken versetzt. Die Politik muss endlich die Islamphobie in unserem Land ernst nehmen“. "


"Unzweifelhaft fremdenfeindliche Tat"

Auch der Generalsekretär der Juden in Deutschland, Stephan Kramer, und der sächsische Landesbischof Jochen Bohl kondolierten. Kramer sprach von einer Herzensangelegenheit, über Religionen hinweg Solidarität zu bekunden, denn „es ist ein Vorurteil, dass Muslime und Juden sich nicht verstehen können“. Es habe sich um eine „unzweifelhaft fremdenfeindliche Tat“ gehandelt, das bestätigte auch Sachsens Polizeichef Bernd Merbitz, er sicherte eine zügige Aufklärung der Tat im Landeskriminalamt mit einer Sonderkommission zu. Polizeischutz vor Gericht, ja eine polizeiliche Durchsuchung der Besucher, gab es jedoch nicht. Dies hätte wenigstens diesen Mord verhindern können, der die Zahl von Todesopfern seit der Wiedervereinigung 1990, die aus rassistischen und rechtsextremer Motivation getötet wurden, deutlich auf mehr als 140 hebt.

Beinahe weiterer rassistischer Mord in Dresden


Unterdessen kommen immer mehr Details über Gewalt und Folterungen in einem Jugendgefängnis bei Dresden ans Licht. Der Fall ist allerdings schon ein Jahr alt, wurde aber erst jetzt publik gemacht. Neun zur Tatzeit 15 und 24 Jahre alte Häftlinge sollen im April und Mai 2008 im Jugendgefängnis Regis-Breitingen bei Dresden einen 18-jährigen Mithäftling mit heißem Wasser und einem Besenstiel misshandelt, mit Hakenkreuz und SS-Runen beschmiert haben. Zudem sollen sie versucht haben, ihn in den Selbstmord zu treiben. Als dies nicht gelungen sei, hätten sie erfolglos versucht, ihr Opfer zu erdrosseln, teilten die Ermittlungsbehörden jetzt mit - im Juli 2009. Warum erst jetzt? Es habe keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden, teilte die zuständige Leipziger Staatsanwaltschaft mit. Hier mehr zu diesem Fall.


Anregung für eine Stiftung (indymedia, 29.7.)

1500 Menschen bei
Trauerfeier in Dresden (epd. 12.7.2009)

Internationales Echo
, zusammengefasst von Karen Margolis für MUT.

"Opfer der Hetze" Ausführliche Tagesspiegel-Recherche vom 9.7.

"Was muss noch passieren?" Ein lesenswerter Komm
entar von Tarafa Baghajati (Die Presse, 8.7.2009)
.

"Der neue Hass",  Kommentar von Andrea Dernbach (Tagesspiegel, 7.7.2009)

War der Täter rechtsextrem? (Tagesspiegel 8.7.)

Hintergrund mit video auf welt.de und ausführlich 
ufuq.de


www.mut-gegen-rechte-gewalt.de& www.raa-sachsen.de / Fotos: muslim.de (1), Holger Kulick (1)


09.07.2009

Kommentare

Wann hört die Islam-Hetze auf?

"Es habe keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden, teilte die zuständige Leipziger Staatsanwaltschaft mit."

So eine Aussage ist einfach nur bitter...

Wieso ist W. im ersten Absatz 33 Jahre und im dritten plötzlich erst 28? Oder war er 28, als er in die Bundesrepublik kam (dann stimmt aber die Bemerkung "tzm Zeitpunkt der Tat"?

Dieses Land hat einer der schrecklichsten Ereignisse in der Geschichte erlebt aber leider nichts draus gelernt. Zugucken & weggucken.....Und nachher heißt es: " Ich wusste von nichts".

Jaaaaaaaaa............

so muSS es sein, tötet die multikulti Pein !!

Die Empörung von Merkel&Co. und Medien läßt immer noch auf sich warten. Weiter so, super! Gratulation auch an die TrittbrettfahrerInnen von der Mehrheitsgesellschaft und Mainstream-Anheizer wie Kelek&Co.
Diese abschäuliche Tat ist die militante Version und Nebenprodukt von der Haltung dieser "aufgeklärten" pseudo-sozialen Gutmenschen, die sich mit ihrer "Islamkritik" an den herrschenden medialen Zeitgeist
anbiedern.

Dieses Land hat einer der schrecklichsten Ereignisse in der Geschichte erlebt aber leider nichts draus gelernt. Zugucken & weggucken.....Und nachher heißt es: " Ich wusste von nichts".

Auch wenn ich weiß, das es nicht hilft, trotzdem: BLUTRACHE Geh Denken!!
Das ist doch einfach nur krank...

deutschland war und ist rassistisch, wird zeit das wieder eine entnazifizierung stattfindet, pfui

es ist ein unglaubliches tat. warum und wo passierte das? ist es nötig gewesen beim streit soweit zu gehen? eine mann (angeblich) gegen währlose frau? soll ich mich kaputt lachen lieber deutschland? deutschland es tut mir leid dir zu sagen du bist schuldig. hier kann jeder mensch tun was er will. glaub mir solange das dein gesetz so schwach ist wird viel mord und totschlag noch gebe. achso auch vergewaltigungen, kindermissbrauch und entführüng oder meinest du du kannst uns durch deine schwache gesetze uns alle hier beschutzen? ich gelaube nicht daß du das schaffen kannst.
na deutschland mein liebeste was hast du mir und anderer mitmenschen zusagen. schade um dich deutschland wo wollen sie dich unserer politiker hin führen. deutschland ich bin wirklich sehr traurig und bete für dich das du alles schaffen kannst.

Den Alltagsrassismus bekommt meine hier deutsch sprechende, arbeitende, sich zu 100 % integrierende, steuerzahlende vietnamesische Frau nahezu täglich zu spüren. Unsere freiheitliche Gesellschaft schützt uns ebenfalls nicht mehr vor durchgeknallten Gewalt-Einzeltätern, dabei spielt es doch gar keine Rolle welcher politischen Richtung oder welcher Nationalität bzw. welchem Motives die Gewalt entspringt. Solangsam gewöhnen wir uns an die nachrichten vor unserer eigenen Haustür, wenn Kinder, Babys und Erwachsene ermordet werden. Neulich wurde meine Frau sexuell belästigt am hellerlichten Tage und die vorbeilaufenden Passanten schauten weg. Ich rief später, als sie schockiert wieder zu Hause war bei der Polizei an, damit noch andere Frauen an derselben Stelle geschützt werden und die Polizei mal Streife fährt, da sagte mit die Notrufzentrale in Dresden, seien Sie froh dass nicht mehr passiert ist... derTäter ist ja nicht mehr da...da können wir jetzt auch nichts machen (Ich habe nach Aussagen meiner Frau eine 90 prozentige Täterbeschreibung abgegeben) Die Polizei, Dein Freund und Helfer kommt erst wenn es zu spät ist, damit in Ruhe die Mordkommission den Fall aufnehmen kann und ein Bestattungsinstitut die Leiche abtransportiert... Bei den ganzen Scheiss- Chaoten-Partys-Hooligansprügeleien und Pflastersteindemos trommelt man die Polizei aus ganz Deutschland in eine Stadt, aber eine Einzelstraftat wird als "lächerlich" betrachtet...

Dieser Fall offenbart nicht nur, dass Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland weit verbreitet sind und eine große Gefahr für die Demokratie darstellen. Er wirft auch ein schlechtes Licht auf das (fehlende) deutsche Selbstverständnis als Einwanderungsland. Ich habe einen Verdacht, warum der Fall in den deutschen Medien kaum oder jedenfalls zu wenig Aufmerksamkeit erregt hat: der Täter ist "Russlanddeutscher". So kann man das Problem schön beiseite schieben, ganz nach dem Motto: Das Problem hat seinen Ursprung in Russland, nicht bei uns. Selbst in der ZEIT habe ich einen Artikel gelesen, der sich im Zusammenhang mit dem Fall Alexander W. mit Rassismus und Islamophobie in RUSSLAND beschäftigt. Dabei sollte es in der Diskussion auch und vor allem darum gehen, wie es hier bei uns in Deutschland zu einer solchen Tat kommen konnte - und wie ein (offenbar schlecht integrierter) Russlanddeutscher Unterstützer der Nazi-Partei NPD werden kann.

Dresden hat zu viele ausländerfeindliche Einwohner. Ich bin Dresdner und wünsche der Zukunft Dresden, dass weltweit Dresden dem Untergang im Tourismusgeschäft geweiht ist, weil sich keiner mehr nach Dresden traut, wegen den Nazis. Und wenn die Dresdner und sächsische Politik dieses massive ausländerfeindliche Problem in der Gesellschaft herunterspielt, dann ziehe ich hier bald als Dresdner Steuerzahler mit meiner vietnamesischen Frau weg. Schlimm, dass man als Dresdner miterleben muss, wie immer gebildete und ungebildete Menschen solchen braunen Rattenfängerparolen hinterherlaufen. Es werden bald keine ausländischen, intelligenten Wissenschaftler mehr nach Dresden kommen zum Studieren und arbeiten. Traurig, dass eine eigentlich mal weltoffene Stadt zu einer Nazistadt wird, wo sich die Mehrheit von neuen Nazis einschüchtern lässt oder gleich vereinnahmen lässt. Pfui, Du braune Pest. Vor der Nazistadt Dresden muss noch viel mehr in der Welt gewarnt werden. Ob dann vielleicht die Bevölkerung wieder aus ihrem braunen "Schlaf" aufwacht ??? Ich bezweifle dass, weil Europa insgesamt einen Rechtsruck durchmacht.

Die größte Schmach ist doch, dass diese schreckliche und primitive Tat in einem Gerichtssaal passiert ist. An einem Ort, wo eigentlich Rechtsstaatlichkeit herrschen muss. Das ist mehr als peinlich. Da sollten sich die entsprechenden Stellen mal Gedanken machen, was da schief lief.

Und was diesen Mann geritten hat, auf eine wehrlose Frau einzustechen, ist einfach nicht zu begreifen.
Wie kaputt muss man sein um sowas zu machen?
Ein sehr schreckliches Beispiel, wo blinder Hass, Rassismus gepaart mit Frustration und Defiziten hinführen kann.
Einfach nur traurig.

Mit freundlichen Grüßen
Olli

Was soll noch passieren? fragt einer... Ich sage es dir was noch passieren soll, es soll Hass produzieren, jeder soll jeden hassen, und das ist auf keinen Fall Rechts oder Links zuzurechnen, sondern der Staat, der bloß anschaut, und leider nur noch auf befehle der CIA arbeitet. Stellt euch es vor, wenn es umgekehrt wäre, also ein Muslim hat eine schwangere westliche Frau 18-mal am Gericht erstochen, dann weist ihr genau was passiert, es wird laut gesagt: es soll die Zusammenarbeit der freie und zivilisierte Welt noch gestärkt werden, um das islamische Terror zu bekämpfen. Aber in Dresden war ein Einzelfall. Eigentlich es kotzt mich brutal an, die gleiche Sprache und Tonplatte seit Jahrzehnten zu hören. Aber wie gesagt Bravo Staat, mach weiter so, und laß uns gegenseitig hassen, wenn das genau was du willst.

Gleichgültigkeit in Dresden herrscht weiterhin... zahlreiche Wahlplakate mit rassistischen Parolen zieren die Strassen in Dresden in Hinsicht der kommenden Landtagswahl. Meine vietnamesische Frau, unser gemeinsames Kind und ich wurden am hellerlichten Tage in der Schillergalerie von Jung-Nazis beleidigt mit: Rassenschande, Fidschischlampe, sowas hätte man früher vergast", und so schnell das ging, so schnell waren die Täter auf und davon. Immer wenn ich die Polizei rufe, heisst es dann: " Beschweren Sie sich bei den Politikern im Landtag, wir haben zu wenig Polizeipersonal"... Deshalb in Dresden keine Zivilcourage, die einen reagieren gleichgültig gegenüber Rassismus, die anderen haben Angst und sind eingeschüchtert von Nazis und jeder 10 Dresdener denkt fremdenfeindlich und lässt die Nazis- Schläger agieren... Und 1 bis 2 Prozent von Dresdnern die sich gegen Fremdenfeindlichkeit engagieren laufen in der Gesellschaft gegen Windmühlen. Anstatt nie wieder Nazis zu rufen, gehen die meisten Dresdner durch die Nazidemos lieber zum nächsten Geschäft einkaufen !!!
Wir multikulturelle Familie leben mittlerweile mit täglicher Angst beleidigt zu werden und eines Tages körperlich zum Opfer zu werden von Nazis in Dresden. Auch wer bunte Sachen trägt und keine kurzen Haare hat, entpuppt sich mitunter als Mensch mit rassistischem Meinungsbild !!! Es wird sich demnächst nichts ändern und die NPD wird vom überzeugten Stammwähler mit mindestens 7 Prozent erneut in den Landtag gewählt. Das bedeutet, dass in Dresden lebende und arbeitende Ausländer weiterhin nicht mehr sicher leben können. Es gibt in Dresden auch zu wenig Initiativen gegen diese plumpe, wiedergeborene Naziideologie. Das braune Unkraut vergeht nie ...

Ich glaube Rassismus und Islamablehnung werden in deutschland weiter steigen, denn die Zahl von Muslimen in Deutschland wird immer größer, gleichzeitig wird die Zahl von Deutschen mit ihrer Reproduktionsrate von 1.3 Kindern immer kleiner.Kindergeld wirkt zwar, nur leider nicht auf Deutsche. Die Immigration ist nicht mehr zu stoppen, denn dem Staat ist es sehr wohl egal wer für ihn arbeitet.(Die Reichen werden nicht nach Rassen differenziert, sondern nach der Geldmenge).
Die Zahlen der Umfragen zeigen eine ansteigende Islamophobie, wodei man an dieser Stelle sagen muss, dass es viel mehr Sorgen sind über eigene Zukunft und die des Landes. Zum Thema Russlanddeutsche und Npd muss ich sagen, dass es wohl verwirrte Menschen sind, die in der Mitgliedschaft eine Integration sehen. Es sind beiweitem nicht so viele wie man vielleicht denkt. Außerdem finde ich es extrem traurig den Versuch, seitens der Medien, den Hass von Muslimen auf Russlanddeutsche umzuleiten. Ganz nach dem Motto: " schaut doch der blöde "Russe" wurde schon in Russland für die Exekution der Muslime ausgebildet". Sogar den Tschetschenischen Krieg bezeichnet man indirekt als Krieg gegen den Islam.
Wenn man bedenkt, dass trainierte Menschen nur einen oder 2 Stiche benötigen, denn sonst sind die im Ernstfall selbst tot, handelt es sich beim Alex W um einen psychisch instabilen Menschen der einfach seine Frustration über sein misslungenes Leben auf diese Frau projiziert hat. Als Russlanddeutscher will ich nur sagen, dass man die Ursachen für so ein Verhalten von Alex nicht in Russland suchen muss, sondern in Deutschland.

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