Im Rahmen der Stadtentwicklung befragt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Einwohner in Halle an der Saale nach ihren Problemen und Ängsten. Liegen diese in der Gewaltkriminalität, Verschmutzung der Umwelt oder der „Einwanderung von Ausländern“.
Zitat von Herr Jaeck vom Institut für Soziologie: "...dass man damit auch herausfinden wolle, ob es Vorurteile gebe und wie die Problemwahrnehmung sei. Man wollte auch bewusst nicht vorgeben, wie man wen als „Ausländer“ empfinde".
Das das völliger Blödsinn ist sollten Herr Jaeck als graduierter Soziologe und erstrecht Herr Sackmann als Methodenprofessor wissen, die Fragestellung ist nicht dafür geeignet, Aufschlüsse über eventuelle Vorurteile zu geben, da sie höchst suggestiv Ausländer und auch "Drogenabhängige" in eine Auflistung bloßer "Negativfaktoren" aufnimmt und damit das (wahrscheinlich tatsächlich vorhandene) Vorurteil der Hallenser Bevölkerung antizipiert und reproduziert. Die Fragestellung perpetuiert bereits das Ressentiment, und es ist unmöglich auf diese Art und Weise - der Fragebogen sieht aus wie gemacht von einem Schülerprojekt ohne Methodenwissen - die angeblich Herrn Jaeck interessierenden Einstellungen zu erfassen.
was ist ist denn bei der Umfrage bezüglich den Ausländern rausgekommen?
Das Ergebnis würde ja zeigen ob die Frage berechtigt ist.
Der Gesamtanteil der MigrantInnen in Halle ist knapp unter 8 Prozent. Ich weiß es nicht wie Herr Jaeck zu diesen Zahlen kommt und wie er es mit stadtteilabhängig meint.
Zudem ist die Frage wirklich kritisch zu sehen - vor allem in welchem Zusammenhang und wie sie getellt wird!
Liebe Leser, weitere Infos und Kommentare finden Sie auch im HalleForum.de (http://www.halleforum.de/viewtopic.php?topic=10307&forum=1&start=0).
Beim Lesen dieses Artikels hatte ich den Eindruck, dass Herr Brux das Forum kennt. :grins:
Aber sehr gut, dass "unser" Problem noch weiter publik gemacht wird.