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    Bundesprogramme gegen Rechts sollen doch nicht abgeschafft werden?

    Bundesprogramme gegen Rechts sollen doch nicht abgeschafft werden? Köhler (CDU) verteidigt Extremismusschwerpunkt der neuen Bundesregierung – Annen (SPD) wirft der CDU vor auf dem rechten Auge blind zu sein!
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    Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus vor dem Aus?

    Koalitionsvertrag sieht Anti-Extremismusprogramme vor. Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus stehen nun auf dem Prüfstand. Zukunft ungewiss. Zurzeit zirkulieren mehrere Entwürfe des Koalitionsvertrages durch die Redaktionsstuben der Berliner Hauptstadtmedien. Danach hat sich im Bereich der...
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    Im Rahmen der Stadtentwicklung befragt die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Einwohner in Halle an der Saale nach ihren Problemen und Ängsten. Liegen diese in der Gewaltkriminalität, Verschmutzung der Umwelt oder der „Einwanderung von Ausländern“. Frage 14: „Stellen die folgenden Dinge...
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    iPod Nano- Nazis

    Die bei Neonazis beliebte Kleidermarke Thor Steinar verlost Ipods mit ihrem Firmenlogo.
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    SA-Verherrlichung und Feindlisten

    Nach der aggressiven Neonazidemo am Samstag in Berlin wird die Kritik am Verhalten der Polizei lauter. Das Apabiz hat nun eine Dokumentation der Reden und Lautsprecherdurchsagen veröffentlicht. Warum die Polizei trotz augenscheinlich persönlicher Bedrohungen nicht einschritt, bleibt offen.
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    Deutsche Burschenschaft lädt zum rechten Happening

    Deutsche Burschenschaft hält am Freitag einen Festkommers im Sudetendeutschen Haus in München ab. Unter dem Motto "Die Hermannschlacht- eine Weichenstellung für Europa!" wird ein notorischer Münchner Antisemit Rechtsextremisten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum begrüßen.
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    Berlin: Nazis drohen mit Angriffen

    In Berlin demonstrierten am Samstag rund 750 gewaltbereite Neonazis. Sie riefen zu „Rache“ und zum „Nationalen Angriff“ auf, verlasen Namenslisten politischer Gegner und drohen offen mit Gewalt.
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    Täter gefasst - Gegen den Neonazi-Aufmarsch in Berlin wird trotzdem demonstriert

    Neonazis aus der gesamten Republik möchten am kommenden Samstag durch halb Berlin marschieren. Sie nehmen den Angriff auf ein rechtsextremes Szene-Lokal als Vorwand, gegen angebliche "linke Gewalt" zu demonstrieren. Lassen Sie das nicht zu!
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    Allianz bittet Gedenkstätte zur Kasse

    Der Lern- und Gedenkort Jawne in Köln steht vor schwierigen Zeiten. Das Versicherungsunternehmen Allianz kündigte Anfang des Jahres das kostenlose Nutzungsrecht. Der durch Spenden finanzierte, ehrenamtliche Arbeitskreis kann sich die Miete jedoch nicht leisten.
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    Gestern Kamerad – Heute Pirat

    Ein ehemaliger Kameradschaftskader aus Sachsen ist seit kurzem Mitglied der Piratenpartei in Niedersachsen. Die Partei agierte bisher nicht gerade glücklich im Umgang mit Rechtsextremismus. Der Landesverband Niedersachsen muss sich jetzt unangenehmen Fragen stellen.
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Dresden: Geldstrafe für "laute, jüdische Musik"

Transparent lasst uns Sachsens Haken schlagen

Kaum zu glauben! Klezmer-Musik schadet Nazi-Aufzügen, dies meint zumindest ein Dresdener Staatsanwalt. In Dresden wurde der Sprecher der Grünen Stadtratsfraktion, Stephan Kühn, zu einem Bußgeld von 150 Euro verdonnert, weil er am 13. Februar 2009 aus den Fraktionsräumen im Rathaus Klezmer-Musik abspielte, um gegen einen abendlichen Fackelmarsch von Neonazis zu protestieren.

Von Sebastian Brux

Denn „laute, jüdische Musik“ (Originalton der Anklageschrift) soll laut Staatsanwaltschaft eine „zu dieser Zeit gehaltene Rede" der Neonazidemo gestört haben, wie die Sächsische Zeitung in ihrer Ausgabe vom 2. Juli 2009 berichtet. Dies sei „strafbar als Störung von Versammlungen und Aufzügen“. Kühn bleibt jedoch wenig beeindruckt von der Strafe: „Wenn es mir gelungen ist, die Verbreitung der braunen Verbalsoße zu stören, nehme ich die Zahlung der Strafe gerne in Kauf“.

Verständnisvoller war da im Juli 2006 die Staatsanwaltschaft im fränkischen Miltenberg, als ein katholischer Pfarrer aus Protest gegen eine NPD-Kundgebung auf dem örtlichen Marktplatz die Kirchenglocken mit Ausdauer läuten ließ. Die Rechtsextremen brachen frustriert ihre Versammlung ab und erstatteten Strafanzeige, aber die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein.


Jedoch: Heß-Gedenken mit Trommeln und Fackeln stört öffentlichen Frieden nicht

Kati Lang von der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt in Dresden reagierte auf die Entscheidung der Dresdener Staatsanwaltschaft mit Entsetzen. Nach ihrer Aussage wurden einen Tag zuvor am Amtsgericht Meissen drei Neonazis freigesprochen, die im August 2006 an einem NS-Zeit glorifizierenden Hess-Aufmarsch mit Fackeln und dumpfen Trommelschlägen um 22 Uhr teilgenommen hatten. Nach Auffassung des Richters sei hier jedoch der "öffentliche Friede" nicht gestört gewesen. Lang hält die Außenwirkung der beiden Urteile für fatal, da das Engagement gegen Rechtsextremismus bestraft, die Verherrlichung des Nationalsozialismus dagegen straffrei bleibe.

Zeitgleiche Gerichtsprozesse.

Letzter Aufruf: Sächsischer Förderpreis für Demokratie

www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/Foto: H. Kulick in Dresden im Februar 2009



Da kann man sich der Ansicht der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt nur anschließen!

Daraus lernen wir, wenn die Nazis kommen, ab in die Kirche und bimmeln, was das Zeug hält. Da traut sich wohl noch kein Richter ran. Und im Zweifel kann man das Geläut immer mit der Religionsfreiheit rechtfertigen.

Hi,
völlig richtig:
Nicht die Lautstärke entscheidet darüber, wer Recht hat.
c.u.

Wer für diese Urteile zuständig ist, wird wohl noch etwas länger damit zu tun haben wollen. Mit diesen Urteilen kann man nicht zufrieden sein. Es ist für mich, eine Riesensauerei. Wenn Nazis machen können, was sie wollen, hört der Spaß auf. Es ekelt mich an und enttäuscht mich zutiefst, wie die Bevölkerung wegschaut. Politischer Widerstand gegen die Nazis ist Pflicht. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Dem Abgeordneten der Grünen zolle ich meinen höchsten Respekt, jedoch würde ich gegen dieses Urteil Widerspruch einlegen. Wie froh bin ich doch, von solchen Szenarien nichts mitzubekommen. Traurig genug, daß in Deutschland 2009 noch soviel geistige Armut vorhanden ist, die nach wie vor nichts begriffen haben. Politik kann jeder selber machen, indem er sich schlau macht. Wenn Menschenrechte gebrochen werden sollen und der Glaube an diese nationalistische Scheisse, die doch total hirnverbrannt ist, zuviel Platz einnimmt, steht die Freiheit auf dem Spiel. Nazis wollen alles andere als Freiheit, mit der können sie nämlich nichts anfangen, weil ihnen auch jedwede Phantasie fehlt. Armselig ist das, was an Gewalt von Rechts ausgeht. Feigheit und Gewalt macht das Leben schwer!

Wer für diese Urteile zuständig ist, wird wohl noch etwas länger damit zu tun haben wollen. Mit diesen Urteilen kann man nicht zufrieden sein. Es ist für mich, eine Riesensauerei. Wenn Nazis machen können, was sie wollen, hört der Spaß auf. Es ekelt mich an und enttäuscht mich zutiefst, wie die Bevölkerung wegschaut. Politischer Widerstand gegen die Nazis ist Pflicht. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt. Dem Abgeordneten der Grünen zolle ich meinen höchsten Respekt, jedoch würde ich gegen dieses Urteil Widerspruch einlegen. Wie froh bin ich doch, von solchen Szenarien nichts mitzubekommen. Traurig genug, daß in Deutschland 2009 noch soviel geistige Armut vorhanden ist, die nach wie vor nichts begriffen haben. Politik kann jeder selber machen, indem er sich schlau macht. Wenn Menschenrechte gebrochen werden sollen und der Glaube an diese nationalistische Scheisse, die doch total hirnverbrannt ist, zuviel Platz einnimmt, steht die Freiheit auf dem Spiel. Nazis wollen alles andere als Freiheit, mit der können sie nämlich nichts anfangen, weil ihnen auch jedwede Phantasie fehlt. Armselig ist das, was an Gewalt von Rechts ausgeht. Feigheit und Gewalt macht das Leben schwer!

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