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Im vergehenden Jahr hat sich viel getan. Flüchtlinge kamen ins Land, Querfronten gegen die Demokratie entstanden und die Nazis nutzten diese Anlässe für ihre rassistische Hetze. Diese Querfronten sind wirklich erstaunlich: Leute von denen man es nie für möglich gehalten hätte, stehen auf der Straße neben Nazis und hängen dubiosen Verschwörungstheorien nach. Nachbarn, die sonst friedlich ihren Berufen nachgehen, versammeln sich vor Heimen und schreien hasserfüllte Parolen gegen Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind.
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DVU

1971 als Verein gegründet, agiert die DVU (Deutsche Volksunion) seit 1987 unter der Führung des Münchner Millionärs Dr. Gerhard Frey. Die Mitgliederzahl beträgt etwa 15.000. Das Parteiorgan "National-Zeitung – Deutsche Wochen-Zeitung (NZ)" erscheint wöchentlich.

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Oder warum fünf Meter rollender ICE manchmal Deutschland sind. Ein Reisebericht zur deutschen Gegenwart von Fabian Wichmann
Eben erst hat die CSU in den Koalitionsvertrag gegen alle Vernunft und mal wieder mit Brachialgewalt die umstrittene und überflüssige Maut hineingeboxt, schon macht Horst Seehofers bayerische Splittertruppe neuerlich von sich Reden. “Wer betrügt, der fliegt”, heißt es in einer Beschlussvorlage der Partei, mit der sich die lieben Christsozialen und das Land gegen die angeblich bevorstehende Flut von Arbeitsmigranten aus Osteuropa wappnen will. Ein Kommentar von Marion Kraske.
Neues Jahr, neues Glück! Ich wünsche Ihnen allen ein wunderbares neues Jahr voller Freude und guten Ideen. Es ist nicht gut, nur an das Schwere zu denken und zu beklagen, wie mies die Zustände sind. Sicher, das ist nicht ganz so einfach, wenn man über das Jahr 2013 nachdenkt.
Zum Jahresende gibt es eine Nachricht, die zugleich gut und schlecht ist. Sie lautet: Projekte für demokratische Kultur funktionieren. Sie machen einen Unterschied. Sie sind erfolgreich. Sie verändern das Klima und verbessern Bedingungen für Menschen. Und was, werden Sie fragen, ist daran schlecht? Die Antwort: wenn es ein Wissen darüber gibt, was wo wann wie wirklich funktioniert, warum macht man es dann nicht einfach überall dort, wo es nötig ist?
In dem aktuellen Kommentar von Anetta Kahane setzt sie sich mit den Novemberpogromen von 1938 auseinander und schaut dabei auf den Antisemitismus von heute. In diesem Jahr gab es 70% mehr antisemitische Straftaten als im letzten Jahr. In der Öffentlichkeit hört man davon jedoch kaum.